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Verletztes Wildtier? App gibt Tipps für die Rettung

Kauerndes Reh, flugunfähiger Vogel, erstarrter Igel: Besonders im Frühjahr trifft man einige Wildtiere, die möglicherweise Hilfe brauchen. Eine neue App soll Spaziergängern helfen.

Von dpa

23.04.2026

Ein Tier kauert am Boden, bewegt sich nicht: Ist das normal oder braucht es Hilfe? Eine App soll helfen. Armin Weigel/dpa

Ein Tier kauert am Boden, bewegt sich nicht: Ist das normal oder braucht es Hilfe? Eine App soll helfen. Armin Weigel/dpa

© Armin Weigel/dpa

Braucht das Tier Hilfe, oder nicht? Und wenn ja: Wer kann helfen? Besonders im Frühling stehen Spaziergänger mitunter vor dieser Frage. Eine neue Smartphone-App soll dabei unterstützen, richtig auf hilfsbedürftige Wildtiere zu reagieren: Sie heißt Wildtier-SOS-App und wird von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover herausgegeben. 

Die Anwendung führe Nutzerinnen und Nutzer durch gezielte Fragen zu der Einschätzung, ob ein gefundenes Tier tatsächlich Hilfe benötigt, heißt es von den Machern. Anschließend gebe sie konkrete Handlungsempfehlungen und verweise auf geeignete Anlaufstellen in der Nähe. Laut einer Sprecherin der Stiftung kann die Anwendung bundesweit genutzt werden.

Schnell die richtigen Fachleute finden

In der App seien sowohl Behörden wie Veterinärämter, Naturschutzbehörden, Feuerwehr und Polizei als auch Wildtierstationen und Pflegestellen hinterlegt. Ziel sei es, Tiere schneller in fachkundige Hände zu übergeben und unnötige Eingriffe in die Natur zu vermeiden.

Die App ist kostenlos in den App-Stores von Google und Apple für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Für die Anzeige von Anlaufstellen nutzt sie Standortdaten.

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