Panorama

„Seriencamp“ zeigt Premieren und TV-Trends

Neue Helden, Teenager im Krankenhaus und Schlüsselpartys: Das „Seriencamp“ zeigt, womit uns Sender und Streamer demnächst an den Bildschirm fesseln wollen. Was taugt zum Bingewatching?

Von dpa

06.06.2026

Das „Seriencamp“ - einst in München - zeigt viele neue Serien. In den ersten Jahren fand das Festival in München statt. Mit der neunten Auflage 2023 wurde das Festival nach Köln verlegt. (Archivbild)Felix Hörhager/dpa

Das „Seriencamp“ - einst in München - zeigt viele neue Serien. In den ersten Jahren fand das Festival in München statt. Mit der neunten Auflage 2023 wurde das Festival nach Köln verlegt. (Archivbild)Felix Hörhager/dpa

© Felix Hörhager/dpa

Kaum eine Kunstform prägt die moderne Popkultur so sehr wie die Serie - beim „Seriencamp“ in Köln kann man von Dienstag (9. Juni) an einen Blick in die Glaskugel des Genres werfen. Auf großen Leinwänden zeigt das Festival bis Donnerstag (11. Juni) mehrere neue Formate, die bald über die Bildschirme flimmern werden. Einige sind Welt- oder Deutschlandpremieren.

Auf dem Programm steht unter anderem die Rückkehr eines Serienhits: „Club der roten Bänder“ (Vox, RTL+) geht in eine nächste Runde. Drei Staffeln und ein Kinofilm als Vorgeschichte wurden bereits gedreht - und mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Nun soll der Stoff mit „Club der roten Bänder – Die neue Generation“ weitererzählt werden. Abermals geht es um unterschiedlich schwer erkrankte Teenager, die sich zur gegenseitigen Unterstützung in einem Krankenhausflügel zusammentun.

Gezeigt wird beim „Seriencamp“ auch „All Heroes Are Bastards“ (ARD-Mediathek). Dabei handelt es sich um eine deutsche Fantasy-Dramaserie. Sie erzählt die Geschichte von drei migrantischen Außenseitern, die Superkräfte erhalten. Ebenfalls interessant dürfte die Premiere von „Das Manko“ (ZDF) werden. Hinter der Serie steckt „Stromberg“-Regisseur Arne Feldhusen. Es geht um die moderne Arbeitswelt und die deutsche Bürokratie.

Was taugt zum Bingewatching?

Zu sehen sein wird zudem „Alice and Steve“ (Disney+), in der ein Mann eine Beziehung zur Tochter seiner besten Freundin beginnt und damit eine komplizierte Gemengelage schafft. 

Kompliziert wird es auch in „Game of Keys“ (Arbeitstitel, kommt bei Prime Video). Darin geht es um eine Clique, die ein ungewöhnliches Experiment wagt: Jeder wirft seinen Schlüssel in eine Schale - und dann wird gezogen. Danach verbringt man die Nacht mit der Besitzerin oder dem Besitzer des Schlüssels.

Zu sehen sein werden zudem „Westend Girl“ (Arte/ARD-Mediathek), „Back For More“ (ZDFneo) und „Braunschlag 1986“ (HBO Max).

Das „Seriencamp“ gilt als größtes Festival für Serien in Deutschland. Es findet in diesem Jahr in seiner 12. Ausgabe statt. 

Neben den Premieren gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm – zahlreiche Macher und Schauspieler schauen in Köln vorbei. Die „Seriencamp Conference“ läuft als Branchentreffen parallel.

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