Rúrik Gíslason geht unter die Schauspieler
Er gewann schon „Let’s Dance“, mischte Quizshows auf und ist bald als charismatischer Hundetrainer in einer Komödie zu sehen - an der Seite von Filmstars wie Alexandra Maria Lara und Devid Striesow.
Rúrik Gíslason spielt in einer Hundekomödie bei Netflix den Coach Nodon - Start ist am 1. April. (Archivbild)Felix Hörhager/dpa
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Ex-Fußballprofi und TV-Promi Rúrik Gíslason (37) ist unter die Schauspieler gegangen. Am 1. April startet bei Netflix die Komödie „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“: Darin spielt der Isländer - teils halbnackt - erstmals eine Art Hauptrolle an der Seite von Schauspielstars wie Alexandra Maria Lara und Devid Striesow - und zwar den „charismatischen wie sagenumwobenen Hundetrainer Nodon in den Tiroler Bergen“, wie der Streamingdienst es formuliert. 2021 hatte Gíslason schon eine Rolle in der isländischen Actionkomödie „Cop Secret“.
Er habe viel trainiert, sagt Gíslason
Erste „Eat Pray Bark“-Ausschnitte (Regie: Marco Petry) wurden am Mittwochabend in Berlin bei einem Event des Streamingriesen Netflix gezeigt. Gíslason erzählte dabei, er habe viel trainiert, um mit nacktem Oberkörper beeindruckend zu wirken und auch an seinem Deutsch gearbeitet.
Worum geht es? Fünf Hundebesitzer suchen Hilfe im Umgang mit ihren Vierbeinern. Die letzte Hoffnung: ein Intensivkurs bei einem Hundetrainer in den Alpen. In der Gruppe befinden sich beispielsweise eine eigentlich hundehassende Politikerin und ein ständig streitendes Ehepaar mit der verwöhnten Yorkshire-Terrier-Hündin Gaga. Letzten Endes brauchen eher die Zweibeiner ein Coaching.
Isländer gewann vor fünf Jahren aufsehenerregend „Let’s Dance“
Rúrik Gíslason war für den deutschsprachigen Medienbetrieb bislang vor allem eine RTL-Entdeckung. Seinen Promi-Status erlangte er während der Fußball-WM 2018, bei der sich ein Millionenpublikum plötzlich fragte, wer der gut aussehende Kicker beim Außenseiter Island ist.
Im Jahr 2021 gewann Gíslason die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“. Seitdem ist er immer wieder in Shows im deutschen Fernsehen präsent gewesen - oft bei RTL, aber auch bei Sat.1, ProSieben und in der ARD.