Panorama

Lage in den Notaufnahmen der Krankenhäuser „beherrschbar“

In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kommt es witterungsbedingt zu Sturzverletzungen. Aber mitunter geht es auch ruhig zu.

Von dpa

10.01.2026

Ein Schild weist den Weg zur Notaufnahme. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

Ein Schild weist den Weg zur Notaufnahme. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Im Norden und Nordwesten ist es angesichts des Winterwetters zu einigen Sturzverletzungen gekommen. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser waren am heutigen Samstag aber nicht außerordentlich belastet. Die Lage sei „beherrschbar“, hieß es bei den Asklepios-Kliniken in Hamburg und beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Bei der Universitätsmedizin Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern lautete die Auskunft, die Lage sei ruhig.

„Am Freitag haben sich die Menschen an die Empfehlungen der Stadt gehalten und sind zu Hause geblieben“, sagte ein Asklepios-Sprecher auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Am Samstag war dann wieder mehr auf den Straßen und Fußwegen los. So sei es zu klassischen Sturzverletzungen mit leichten Frakturen gekommen. An den UKSH-Standorten in Kiel und Lübeck hätten sich „vereinzelt Patientinnen und Patienten mit Verletzungen infolge von Glätte vorgestellt, bislang jedoch ohne schwerwiegende Befunde.“

In Greifswald, das von Sturmtief „Elli“ weitestgehend verschont worden war, blieben sogar Patienten aus. Menschen mit Symptomen, die keine zwingende Behandlung erforderten, seien anders als sonst nicht in die Notaufnahme gekommen. Das habe die Lage zusätzlich beruhigt.

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