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Hingucker auf dem Teller: Diese Blüten sind essbar

Bunte Blüten machen jedes Gericht zu etwas Besonderem – doch nicht jede ist genießbar. Welche Sie bedenkenlos essen können und was dafür spricht, Blüten selbst anzubauen.

Von dpa

02.06.2026

Leckere Vielfalt: Zahlreiche Blüten von Kräutern, Zier- und Wildpflanzen eignen sich hervorragend als dekorative und aromatische Ergänzung für Speisen.Christin Klose/dpa-tmn

Leckere Vielfalt: Zahlreiche Blüten von Kräutern, Zier- und Wildpflanzen eignen sich hervorragend als dekorative und aromatische Ergänzung für Speisen.Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Das Auge isst ja bekanntlich mit. Zum besonderen Hingucker werden Salate, Suppen und Co., wenn man sie mit essbaren Blüten garniert. „Sie bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch echt leckere Aromen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Doch nicht alles, was blüht, ist bedenkenlos essbar. „Deshalb sollte man nicht einfach jede Blüte essen, sondern genau wissen, um welche Pflanze es sich handelt.“.

Diese Blüten können Sie bedenkenlos essen

Geeignet sind etwa Blüten von Kräutern wie Salbei, Schnittlauch, Borretsch, Kapuzinerkresse, Bohnenkraut und Thymian.

Auch die Blüten von zahlreichen Zier- und Wildpflanzen kann man essen. Etwa Lavendel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut und Gundermann. Ebenso Rosen, Veilchen, Begonien, Dahlien, Herbstastern, Duftgeranien, Gladiolen, Kornblumen, Ringelblumen, Schlüsselblumen, Holunder- und Zucchiniblüten.

„Für Unerfahrene kann ein Pflanzenratgeber da sinnvoll sein, weil manche Blüten essbaren Arten täuschend ähnlich sehen, die aber gar nicht essbar sind“, empfiehlt Holthausen.

Vorsicht bei blühender Petersilie

Nicht bei allen Kräutern kann man einfach so auch die Blüten essen. Die Verbraucherzentrale warnt etwa vor blühender Petersilie. Denn während der Blüte enthält sie mehr ätherische Ölbestandteile, die in größeren Mengen mitunter gesundheitsschädlich sein können. Auch die Blätter schmecken dann bitterer und sind nicht mehr so gut für die Küche geeignet. 

Wer auf Nummer sicher gehen will, baut selbst an

Die Verbraucherschützer weisen außerdem darauf hin, dass man nur ungespritzte Blüten verzehren sollte. Gewissheit darüber hat, wer essbare Blüten selbst im Garten oder auf dem Balkon anbaut. Entsprechendes Saatgut kann man im Handel kaufen. 

In freier Wildbahn gilt: wildlebende Pflanzen darf man nur „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf“ sammeln, nicht also in Massen oder zum Verkauf - so regelt es das Bundesnaturschutzgesetz. Arten, die unter Naturschutz stehen, darf man gar nicht pflücken, dazu zählen etwa Schlüsselblumen. Der eigene Anbau ist also auch unter diesem Gesichtspunkt die beste Option.

Eine gute Zeit für die Ernte ist laut Verbraucherzentrale vormittags, wenn die Blüten vollständig geöffnet sind. Idealerweise verarbeitet man sie dann zeitnah. In kühlem Wasser halten sie sich einige Stunden lang.

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