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„Hatschi!“ - Was gegen Pollen in der Wohnung hilft

Der Frühling beschert vielen Pollenallergikern und -allergikerinnen tränende Augen und Schnupfnasen. Das Zuhause als Rückzugsort zum Durchatmen? Nur wenn man ein paar Punkte beachtet.

Von dpa

13.04.2026

Gezielt lüften: Ohne Lüftungsanlage empfiehlt sich kurzes Stoßlüften morgens oder abends, wenn die Pollenbelastung geringer ist.picture alliance / dpa-tmn

Gezielt lüften: Ohne Lüftungsanlage empfiehlt sich kurzes Stoßlüften morgens oder abends, wenn die Pollenbelastung geringer ist.picture alliance / dpa-tmn

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Wenn draußen die Pollen fliegen, flüchten Allergikerinnen und Allergiker nach drinnen - doch da hört der Pollenalarm nicht unbedingt auf. Abhilfe kann eine Lüftungsanlage schaffen. Diese transportiert Abluft nach draußen und holt gefilterte frische Luft herein. Wichtig ist jedoch der richtige Filter und ein regelmäßiger Wechsel, heißt es in einem Blog der Initiative Wärme+.

Feinfilter stoppt auch Pollenstückchen

Laut der Initiative ist der Knackpunkt Nummer eins aber: Viele Geräte haben serienmäßig einen einfachen Grobfilter, der Pollen zurückhält. Der reicht starken Allergikern oft aber nicht aus. Feinere Pollenbruchstücke etwa werden nur durch Feinfilter zurückgehalten. Tipp: Achten Sie beim Kauf auf die Filterleistung und erkundigen Sie sich, ob Sie eine bestehende Anlage nachrüsten können. 

Knackpunkt zwei: Der Filter funktioniert nur, wenn er regelmäßig gewechselt wird. Wie oft? Das hängt davon ab, wie viel der Filter täglich zu tun hat. Als allgemeine Faustregel gilt: ein- bis zweimal pro Jahr. Tipp der Initiative: Wer beim Neukauf darauf achtet, dass der Filterstatus per Display oder App angezeigt wird, wird rechtzeitig erinnert.

Stoßlüften besser als gekipptes Fenster

Ohne Anlage empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) das kurze, gezielte Stoßlüften. Damit kommen deutlich weniger Pollen in den Raum, als wenn man das Fenster lange gekippt lässt. Beste Uhrzeit dafür: morgens zwischen sechs und neun Uhr oder abends nach 21 Uhr, wenn weniger Pollen unterwegs sind. Vor allem im Schlafzimmer kann zusätzlich ein spezielles Pollenschutzgitter helfen.

Die Plagegeister hängen allerdings auch in Kleidung und Haaren. Wer draußen unterwegs war, zieht sich nach dem Nachhausekommen daher am besten um. Wichtig: Legen Sie die Draußen-Klamotten nicht ins Schlafzimmer. Schon ein Waschgang im Kurzprogramm entfernt Pollen zuverlässig. Auch die Haare am besten vor dem Zubettgehen waschen. DAAB-Tipp: Wer im Freien Kopfbedeckungen trägt, hält sich die Haare pollenfreier.

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