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Halloween: 13 aktuelle Grusel-Streaming-Tipps

Horror bei Sendern und Streamingdiensten: Neue Serien laden dazu ein, sich auf der Couch zu gruseln. Wie wäre es mit „Carrie“, „Crystal Lake“ oder „Gnomes - Angriff der Killerzwerge“? Ein Überblick.

Von Nico Pointner, Marco Krefting und Gregor Tholl, dpa

30.10.2026

Summer H. Howell ist die äußerst beeindruckende Serienhauptdarstellerin der hochgelobten Stephen-King-Verfilmung und -Interpretation „Carrie“ bei Prime Video. (Archivbild/Handout)Robert Falconer/Prime/© Amazon Content Services LLC/dpa

Summer H. Howell ist die äußerst beeindruckende Serienhauptdarstellerin der hochgelobten Stephen-King-Verfilmung und -Interpretation „Carrie“ bei Prime Video. (Archivbild/Handout)Robert Falconer/Prime/© Amazon Content Services LLC/dpa

© Robert Falconer/Prime/© Amazon Content Services LLC/dpa

Halloween und der beginnende November mit seinen kurzen Tagen und langen Abenden, das ist die Zeit, in der sich viele auf der Couch gemütlich gruseln wollen und Horror oder zumindest Mystery gucken. Decke, Tee und kalte Rückenschauer. Dieses Jahr erscheint eine Menge Neues (oder ist schon erschienen), das sich zu diesem Zwecke streamen ließe. Eine Auswahl (alphabetisch geordnet nach Titeln):

01. „American Horror Story“ (Disney+)

Die 13. Staffel der populären Anthologie-Serie von Ryan Murphy erscheint in Deutschland ab 7. November auf Disney+ und umfasst 13 halbstündige Episoden. Unter anderem Sarah Paulson, Evan Peters, Emma Roberts, Angela Bassett, Kathy Bates, Jessica Lange und Billie Lourd sind wieder mit dabei.

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Diese Staffel umfasst erstmals fast alle großen Handlungsstränge und sogenannten Universen der Serie, etwa „Murder House“, „Freak Show“, „Hotel“ und führt sie sogar in einem Crossover-Ereignis zusammen.

02. „Balaraw: Blood Island“ (Netflix)

Frischer Horrorstoff aus einem Land, aus dem man nicht so oft was zu sehen bekommt, nämlich von den Philippinen. In den acht Folgen (Start war am 29. Oktober) geht es um die junge Frau Sabina, die Jahre nach dem Verschwinden ihrer Mutter einem rätselhaften Hinweis auf eine unbekannte Insel folgt. Dort wird sie mit dunklen Geheimnissen ihrer eigenen Familie konfrontiert. 

03. „Below“ (Netflix)

Sechsteilige Miniserie aus Kanada (seit 8. Oktober). Netflix schreibt: „Calvin Penney (Josh Hartnett) ist ein warmherziger, aber dickköpfiger Fischer. Er lebt in einer kleinen Stadt in Neufundland und hat immer noch mit dem geheimnisvollen Tod seines Vaters vor vielen Jahrzehnten zu kämpfen. Als ein rätselhaftes Meereswesen beginnt, seine Heimatstadt zu terrorisieren, muss Calvin darum kämpfen, seine eng verbundene Gemeinschaft zusammenzuhalten.“

04. „Carrie“ (Amazon Prime Video)

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Diese packende Miniserie (seit 7. Oktober auf Prime Video) von Mike Flanagan („Spuk in Hill House“, „The Life of Chuck“) holt einen Klassiker, den Debütroman von Stephen King, ins Zeitalter des Cybermobbings. 

Die 16-jährige Carrie (Summer H. Howell), von ihrer fanatischen Mutter abgeschottet, wird an der Highschool zur Zielscheibe sadistischer Mitschülerinnen. Demütigungen gehen viral, während in ihr zerstörerische Kräfte erwachen. Acht Folgen lang wächst das Unheil, bis am Ende der Abschlussball zum Inferno wird. Bilanz: Das Grauen braucht keine übernatürlichen Kräfte. Ein Smartphone reicht schon. 

05. „Coven Academy“ (Disney+)

Diese neue Serie (21-mal ca. 15 Minuten bei Disney+) schickt junge Hexen, Hexer und Vampire auf ein magisches Internat in New Orleans. Sie setzt auf kurze Kapitel, also schnelle Erzählweise, hübsche Teenies und übernatürliche Geheimnisse. Es mutet ein wenig wie „“Harry Potter“ für Pubertierende“ an, wobei die Spezialeffekte billiger wirken. Und die vermeintlich harmlose Teenager-Serie weist stellenweise ganz schön düstere Horrorszenen auf. 

06. „Crystal Lake“ (HBO Max)

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Als Prequel zu den „Freitag der 13.“-Filmen stammt die Serie aus dem Hause A24 („Hereditary“, „Midsommar“, „Backrooms“). Die acht Episoden, die zwischen dem 15. und 29. Oktober erschienen sind, drehen sich um die alleinerziehende Mutter Pam Voorhees. Sie ist in tiefer unüberwindbarer Trauer, nachdem ihr kleiner, kränklicher Sohn Jason fast ein Jahr zuvor tragisch im See der Stadt ertrunken ist. Als zwei Fremde vor Pams Tür stehen und in ihrer Vergangenheit wühlen, setzt sich eine Folge von beunruhigenden Ereignissen in Gang. Im Städtchen Crystal Lake fragt man sich: Wer ist Pam Voorhees wirklich?

07. „Dead-End Job“ (Netflix)

Achtteilige Miniserie aus Südkorea (Start 30. Oktober). Die Uraufführung fand im Rahmen des renommierten Busan International Film Festival statt. Eine Zeitarbeitsfirma, die das Fünfzigfache des Mindestlohns bezahlt, schickt den verschuldeten Hyeok-jun an unheimliche Einsatzorte. Es gibt nur eine Regel: Es muss geheim bleiben, was bei der Arbeit geschieht.

08. „Die Düsteren“ (ZDF-Stream)

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Ambitionierte ZDFneo-Serie (Sechsmal 45 Minuten; seit 3. Oktober online). Sie spielt auf der fiktiven, ruhigen Nordseeinsel Kaltenoog, auf der sich ein mysteriöser Riss zwischen den Dimensionen öffnet. Furchterregende Wesen dringen aus dem Watt in die Welt ein. Doch es handelt sich dabei nicht um Monster oder übernatürliche Kreaturen, sondern um dunkle Versionen der Menschen auf der Insel, zu denen sie hätten werden können, wenn sie im Leben viele falsche Entscheidungen getroffen hätten. In ihrer Verzweiflung, ihr verlorenes Leben zurückzugewinnen, wollen diese Doppelgänger ihre Gegenstücke (oder die Originale) in der Welt ersetzen. Neben Lisa-Marie Koroll spielen etwa Max Riemelt, Melodie Simina, Ivo Kortlang und Ludger Bökelmann mit.

09. „Gnomes - Angriff der Killerzwerge“ (ZDF-Streamingportal)

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Die Comedy-Horror-Serie (seit 11. Oktober beim ZDF; sechsmal 30 Minuten) kommt aus Australien, eine Hauptrolle spielt Asa Butterfield („Sex Education“). Es geht um ein Städtchen, das von „garden gnomes“ angegriffen wird. Die Beschreibung ist schon irre: „Ein Fluch verwandelt harmlose Gartenzwerge in blutrünstige Killerzwerge. Sie haben es auf die Bevölkerung einer australischen Kleinstadt abgesehen - und werden beim Töten entsetzlich kreativ.“

10. „House of Yang“ (ARD-Mediathek)

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Mysteriös geht es in dieser ARD-Serie zu (Sechsmal ca. 25 Minuten): In einem alten, abgelegenen Haus im Schwarzwald verschwand einst ein Mädchen - und mit ihm gleich noch die Tür zum Zimmer. Doch dabei wird es nicht bleiben. In den sechs Folgen - geschrieben und entwickelt von Stefanie Ren - wird die Geschichte von Jessie (Elisa Hofmann) erzählt. Es gibt Zeitsprünge in die Jahre 1999 und 1949. Das Konzept erinnert an die Netflix-Hitserie „Dark“. Ren selbst sagte der dpa, sie habe sich von „The Haunting of Hill House“ (deutsch: „Spuk in Hill House“) und dem Film „The Sixth Sense“ inspirieren lassen.

Szene aus der im Schwarzwald spielenden ARD-Mysteryserie „House of Yang“. (Archivbild/Handout)-/SWR/ARD/dpa

Szene aus der im Schwarzwald spielenden ARD-Mysteryserie „House of Yang“. (Archivbild/Handout)-/SWR/ARD/dpa

© -/SWR/ARD/dpa

11. „Strange: Junji Itos seltsame Geschichten für schlaflose Nächte“ (HBO Max)

Japanische Horrorserie, basierend auf den Mangas von Junji Ito (zwölf Episoden seit 2. Oktober, je eine pro Woche). Die gezeichneten Alpträume des Horrormeisters Ito (63) werden in dieser Serie zu Realverfilmungen, in denen das alltägliche Leben ins Unheimliche und Groteske abgleitet.

12. „Widow’s Bay“ (Apple TV)

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Die Serie (Staffel eins mit zehn Folgen erschien von Ende April bis Mitte Juni) holte 2026 den Emmy als „Beste Comedyserie“ und gewann im September insgesamt 14 Emmys. Sie ist damit die meistprämierte neue Comedyserie der Emmy-Geschichte, wobei die Kategorie „Comedy“ recht relativ ist. 

Klar, der Stoff über einen Bürgermeister (Matthew Rhys), der versucht, den auf seiner Insel lastenden Fluch zu brechen, ist stellenweise amüsant. Doch gleich im folgenden Moment kann es auch sehr gruselig werden, etwa wenn der untote, böse Gründervater der Gemeinde nach Jahrhunderten auftaucht.

Szene mit Kate O’Flynn als Patricia Moyer, Stephen Root als Wyck Crawford und Matthew Rhys als Bürgermeister Tom Loftis in aus der vielfach ausgezeichneten Apple-TV-Serie „Widow’s Bay“. (Archivbild/Handout)---/Apple TV/dpa

Szene mit Kate O’Flynn als Patricia Moyer, Stephen Root als Wyck Crawford und Matthew Rhys als Bürgermeister Tom Loftis in aus der vielfach ausgezeichneten Apple-TV-Serie „Widow’s Bay“. (Archivbild/Handout)---/Apple TV/dpa

© ---/Apple TV/dpa

13. „Yaga“ (HBO Max)

Kanadische Supernatural-Horror- und Mystery-Serie, die am 23. Oktober ihre Deutschlandpremiere auf HBO Max mit zwei Folgen gefeiert hat und bis 27. November freitags veröffentlicht wird. Die Miniserie (Achtmal ca. 30 Minuten) interpretiert die slawische Hexenlegende um Baba Jaga (oft auch Yaga geschrieben) neu. 

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Der kanadische Achtteiler basiert auf einem Theaterstück der Serienschöpferin Kat Sandler. In einer Küstenstadt verschwindet Henry Park, der junge Erbe eines Fischereiunternehmens. Ermittlungen führen zu einer charismatischen Universitätsprofessorin und tiefer in ein Labyrinth aus Geheimnissen und Magie, die in den umliegenden Wäldern lauert. Aufsehen erregte vor allem die Besetzung mit „Heated Rivalry“-Star Hudson Williams (in einer Doppelrolle).

Insgesamt 14 Emmys holte die Serie „Widow’s Bay“ dieses Jahr. (Archivbild)Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Insgesamt 14 Emmys holte die Serie „Widow’s Bay“ dieses Jahr. (Archivbild)Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

© Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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