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Hallo Herbst: Vier Dinge, die Sie jetzt erledigen sollten

Die Blätter fallen, die Temperaturen sinken und bald kommt die Heizung wieder zum Einsatz: Herbstbeginn also. Und das heißt auch: Haus und Wohnung auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Vier Tipps.

Von dpa

31.08.2026

Auf Wiedersehen Sommer, hallo Herbst - ein guter Zeitpunkt, um Haus und Grundstück fit für die kalte Jahreszeit zu machen. Denn damit kann man nicht nur so manchen möglichen Schäden durch Frost, Sturm und Co. vorbeugen, sondern auch Energie sparen.

Vier Dinge, die Sie jetzt rund ums Haus nicht vergessen sollten:

1. Vor dem Frost: Wasserleitungen und Regenrinnen leeren

Bevor es draußen wirklich knackig kalt wird, sollten Sie einmal prüfen, ob die Regenrinnen an Ihrem Haus wirklich frei sind. Verstopfen etwa Laub und Schmutz die Rinne, staut sich das Wasser im Inneren. Und das kann bei Minusgraden dazu führen, dass das Wasser im Rohr friert und das Rohr im schlimmsten Fall platzt.

Letzteres ist auch der Grund, warum man im Herbst den Zulauf aller Wasserleitungen im Außenbereich absperren sollte. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau empfiehlt, das Rohr zu leeren und das Ventil geöffnet zu lassen: Dadurch werden demnach die Dichtungen weniger stark strapaziert.

Können die Regenrinne verstopfen und sollten vor dem Winter entfernt werden: abgefallene Blätter von den Bäumen nebenan.picture alliance/dpa/dpa-tmn

Können die Regenrinne verstopfen und sollten vor dem Winter entfernt werden: abgefallene Blätter von den Bäumen nebenan.picture alliance/dpa/dpa-tmn

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2. Blick aufs Dach richten: Wie sieht es bei den Ziegeln aus?

Der erste Herbststurm zieht auf? Dann können gebrochene Dachziegel schnell zum Risiko werden. Denn ein starker Sturm kann in dem Fall leichter Teile des Daches abdecken. Werfen Sie also - soweit das möglich ist - einmal einen Blick nach oben auf Ihr Hausdach: Erkennen Sie dort Lücken oder heruntergefallene Ziegel? Dann sind Experten gefragt, die gegebenenfalls neue Ziegel anbringen können.

Ein Rat der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: zusätzliche Dachklammern einbauen lassen. Das erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Wind. Bei neuen Dächern sind die Klammern Standard. Bei alten Dächern können sie der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zufolge unkompliziert nachgerüstet werden.

3. Fenster reinigen - und Papiertest machen

Wer jetzt die Fenster gründlich putzt, tut damit nicht nur etwas für die Optik - und einen ungetrübten Blick nach draußen. Reinigt man neben den Scheiben auch gleich die Dichtungen von Tür- und Fensterrahmen mit, kann man langfristig vermeiden, dass sie porös werden - und die Heizungswärme darüber nach draußen entweicht. Laut dem Informationsprogramm Zukunft Altbau entstehen Verunreinigungen auch durch langes Kippstehen der Fenster. Entfernen Sie diese am besten noch vor dem Winter gründlich.

Dabei können Sie auch gleich testen, ob Ihre Fenster weitestgehend dicht sind. Zukunft Altbau rät dafür zum „Papiertest“: Klemmen Sie dafür beim Schließen des Fensters ein Papier zwischen Dichtung und Fensterrahmen ein. Lässt es sich leicht herausziehen, obwohl das Fenster geschlossen ist, spricht das für undichte Fenster. In dem Fall sollten die Fenster von einem Fachbetrieb nachjustiert werden, so Zukunft Altbau.

Kann erste Hinweise geben, ob ein Fenster dicht ist: der Papiertest. picture alliance/dpa/dpa-tmn

Kann erste Hinweise geben, ob ein Fenster dicht ist: der Papiertest. picture alliance/dpa/dpa-tmn

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4. Vor der Heizperiode: Möbel rücken und Staub wischen

Sie haben im Sommer neue Einrichtungsstücke angeschafft oder Ihre Möbel umgeräumt? Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einmal von Heizkörper zu Heizkörper zu gehen - und zu prüfen, ob diese noch frei stehen. Denn Vorhänge, Heizkörperverkleidungen und auch Möbel können die Luftzirkulation stark beeinträchtigen, sodass sich die Wärme um den Heizkörper staut, erklärt Zukunft Altbau. Der Heizkörper muss dann länger und mehr heizen, um den Raum zu erwärmen. Möbel sollten also vor Beginn der Heizperiode von den Heizkörpern weggerückt werden Vorhänge kann man eventuell auch kürzen, wenn sie sonst den Heizkörper verdecken.

Praktisch: Dabei können Sie auch gleich den Staub von den Heizkörpern wischen. Hat der sich zwischen den Lamellen festgesetzt, bremst das schließlich die Luftzirkulation im Heizkörper. Die Wärme wird dann laut Zukunft Altbau etwas schlechter im Raum verteilt.

Sieht nicht nur besser aus, wärmt auch effektiver: ein staubfreier Heizkörper.picture alliance / dpa-tmn

Sieht nicht nur besser aus, wärmt auch effektiver: ein staubfreier Heizkörper.picture alliance / dpa-tmn

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