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Clever kochen auf Camping-Tour - mit One-Pot-Gerichten

Ein Topf, viele Möglichkeiten: Wie man mit Pasta, Reis oder Kichererbsen auf Camping-Tour unkompliziert und lecker kocht – und warum Timing beim One-Pot-Gericht entscheidend ist.

Von dpa

15.07.2026

Hier muss nur noch Flüssigkeit drüber und dann geht es ab auf den Herd: One-Pot-Gerichte kombinieren alle Zutaten in einem Topf.picture alliance/dpa/dpa-tmn

Hier muss nur noch Flüssigkeit drüber und dann geht es ab auf den Herd: One-Pot-Gerichte kombinieren alle Zutaten in einem Topf.picture alliance/dpa/dpa-tmn

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Eine Pfanne fürs Gemüse, einen Topf für die Sauce und noch einen für die Nudeln? Das Hantieren und Jonglieren mit lauter Töpfen ist nichts für Camper. Die Gründe liegen auf der Hand: fehlender Platz und ein Campingkocher mit nur ein oder zwei Flammen. Und wer will schon im Urlaub ewig am Herd stehen und hat danach noch einen Riesen-Abwasch am Hals?

Die Lösung sind One-Pot-Gerichte. One Pot bedeutet „ein Topf“. Das ist wörtlich gemeint: Gerichte werden nur in einem einzigen Kochgeschirr zubereitet - und das nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Das ist nicht nur unkompliziert und ein cleverer Weg, Reste zu verwerten, sondern oft auch überraschend lecker: Durch das gemeinsame Köcheln verbinden sich die Aromen besonders intensiv, so das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). 

Die Ernährungsexperten erklären die Grundformel für One-Pot-Gerichte: 

  • eine sättigende Zutat wie Pasta, Reis, Kartoffeln, Bulgur oder Couscous
  • Flüssigkeit, etwa Wasser, Brühe, Kokosmilch, Kochsahne oder passierte Tomaten
  • Gemüse nach Wahl wie Spinat, Pilze, Tomaten, Fenchel oder Paprika
  • Gewürze und/oder frische Kräuter

Wer eine Extra-Portion Eiweiß im Mittag- oder Abendessen unterbringen möchte, kann Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen oder auch Fisch oder Garnelen ergänzen.

Was lange braucht, wandert zuerst in den Topf

Entscheidend fürs Gelingen ist ein gutes Timing - schließlich sollen die Nudeln nicht noch hart sein, während die Zucchini schon zerfallen ist. 

Zutaten mit längerer Garzeit wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln sollten deshalb zuerst im Topf landen. Sie werden mit der Flüssigkeit aufgegossen, wobei sie knapp bedeckt sein sollten. Dort köcheln sie nun bei mittlerer Hitze und werden nach und nach um die Zutaten ergänzt, die etwas weniger Zeit auf dem Herd einfordern - Spinat zählt zum Beispiel dazu. Am Ende sollte die Flüssigkeit verkocht sein und der Inhalt des Topfes gar.

Beispiel: One-Pot-Kichererbsencurry

Klingt vielleicht etwas abstrakt, ist aber wirklich simpel, wie dieses Rezept des Bundeszentrums für ein orientalisches One-Pot-Curry zeigt: 

  • Gewürfelte Zwiebeln und Möhren andünsten.
  • Anschließend vorgekochte Kichererbsen, Tomatenmark sowie Gewürze wie Currypulver und Kreuzkümmel hinzugeben. 
  • Mit passierten Tomaten auffüllen und das Curry etwa fünfzehn Minuten lang köcheln lassen. 
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackten Frühlingszwiebeln bestreuen.
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