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SPD-Spitzenkandidat Krach verfehlt Direktmandat

SPD-Spitzenmann Steffen Krach konnte seine Partei nicht zu einem Wahlerfolg in Berlin führen. So schneidet er in seinem Wahlkreis ab.

Von dpa

21.09.2026

Kein guter Abend für Steffen Krach: Seine Partei musste Verluste bei der Berlin-Wahl hinnehmen, er selbst verpasste ein Direktmandat für das Abgeordnetenhaus.Christoph Soeder/dpa

Kein guter Abend für Steffen Krach: Seine Partei musste Verluste bei der Berlin-Wahl hinnehmen, er selbst verpasste ein Direktmandat für das Abgeordnetenhaus.Christoph Soeder/dpa

© Christoph Soeder/dpa

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ein Direktmandat verfehlt. Der 47-jährige SPD-Landeschef kam im Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf 2 nur auf Platz drei hinter Tom Cywinski (CDU) und Daniel Eliasson (Grüne), wie aus der Ergebnispräsentation der Landeswahlleitung hervorgeht. Krach dürfte aber über die Bezirksliste in das Parlament einziehen.

Krach war zuletzt Regionspräsident der Region Hannover und folgte schon im Vorjahr dem Ruf der Berliner SPD, bei der Wahl als Spitzenkandidat anzutreten. Allerdings erfüllten sich die Hoffnungen auf einen Wahlsieg seiner Partei nicht, in den Hochrechnungen lag die SPD am Abend mit rund zwölf Prozent nur auf Platz fünf. Sie steuert damit auf ihr historisch schlechtestes Ergebnis in Berlin zu. 

Mitten in der heißen Wahlkampfphase sah sich Krach in der Vorwoche mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover konfrontiert, die mit seiner früheren Tätigkeit als Regionspräsident zu tun haben. Nach Angaben der Ermittler geht es unter anderem um den Anfangsverdacht der Vorteilsannahme in zwei Fällen, selbst Krachs Wohnung in Berlin wurde durchsucht. Krach weist alle Vorwürfe zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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