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Nach Augsburg-Pleite: Köln will „den Fluch brechen“

Die Ergebnis-Krise des 1. FC Köln hält an. Trainer Lukas Kwasniok erteilt einen Auftrag. Der Coach erklärt, warum Said El Mala in Augsburg nur eine halbe Stunde spielt.

Von dpa

28.02.2026

Kölns Trainer Lukas Kwasniok war bedient.Harry Langer/dpa

Kölns Trainer Lukas Kwasniok war bedient.Harry Langer/dpa

© Harry Langer/dpa

Der Kölner Frust war nach der Niederlage beim FC Augsburg auf der nächtlichen Heimreise groß. „Wir sind natürlich bedient“, sagte Trainer Lukas Kwasniok und mühte nach dem 0:2 am Jubiläums-Abend des FCA den Blick nach vorne. „Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du wieder nichts zu verlieren. Und dann müssen wir halt irgendwann mal gegen einen der Großen punkten, auch wenn uns das bisher noch nicht ganz so häufig gelungen ist. Erst recht nicht am Samstagabend, aber irgendwann ist immer das erste Mal.“ Der Auftrag sei, „den Fluch zu brechen“. 

Hacken-Tor vergrößert FC-Probleme

Die Augsburger feierten durch das 2:0 (0:0) in ihrem 500. Spiel in Deutschlands Top-Spielklasse den 150. Sieg und verschärften die Kölner Probleme. Portugal-Talent Rodrigo Ribeiro (20) sorgte mit einem feinen Hacken-Tor in der 55. Minute für die Führung, Alexis Claude-Maurice (90.+5) traf spät ins leere FC-Tor zum Endstand.

Rodrigo Ribeiro erzielt die Augsburger Führung.Harry Langer/dpa

Rodrigo Ribeiro erzielt die Augsburger Führung.Harry Langer/dpa

© Harry Langer/dpa

„Das war jetzt kein Zuckerschlecken für die Zuschauer. Eigentlich ein klassisches Freitagabend-0:0-Spiel“, sagte der FC-Trainer. „Jetzt ist ja klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist doch ganz logisch.“

Die Rheinländer haben aus den letzten 15 Spielen nur 2 Siege geholt. Und nun soll gegen den BVB die FC-Ergebniskrise beendet werden. „Man sieht ja, dass unten die Teams gegen die Großen auch gewinnen können. Und das müssen wir auch: Punkten in den ganz entscheidenden Spielen jetzt, in den ganz entscheidenden Wochen“, sagte Mittelfeldspieler Tom Krauß. „Die da unten schlafen nicht, die da unten punkten. Wir haben es heute nicht getan und deswegen müssen wir nächste Woche auf jeden Fall liefern.“

El Mala? „Alles andere wäre verantwortungslos“

Der Kölner Coach bezeichnete die Situation als „herausfordernd“. Dass er Starspieler Said El Mala erst für die letzte halbe Stunde brachte, konnte der Coach gut begründen. „Alles andere wäre verantwortungslos. Eine halbe Stunde war das Maximum der Gefühle“, sagte Kwasniok. „Er hat diese Woche einfach nicht trainiert und keinen Sprint gezogen.“ Er sei „happy“ gewesen, dass der Offensivspieler überhaupt zur Verfügung gestanden habe. 

Während die Augsburger beim Blick auf die Tabelle mit nun 31 Punkten zumindest erst einmal erleichtert durchatmen dürfen, bleibt es für die Kölner mit nur 24 Zählern auf dem Konto weiter bedrohlich. 

„Wir haben zu Beginn performt, haben Spiele gewonnen, die uns jetzt eben nach wie vor die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen“, sagte Kwasniok. „Aber wir sind keine Menschen, die mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen, sondern wir haben die Augen schon offen und wissen, dass wir Spiele gewinnen müssen in der Zukunft. Aber diese Überzeugung, die trage ich in mir.“

Said El Mala (l) kam spät und konnte das Spiel nicht mehr in eine andere Richtung lenken.Harry Langer/dpa

Said El Mala (l) kam spät und konnte das Spiel nicht mehr in eine andere Richtung lenken.Harry Langer/dpa

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