Mainz-Coach Fischer warnt trotz Ungeschlagen-Serie
Seit sieben Pflichtspielen ist Mainz wettbewerbsübergreifend ungeschlagen. In der Bundesliga sind die Rheinhessen auf Platz elf geklettert. Für Trainer Urs Fischer kein Grund, sich zurückzulehnen.
Trainer Urs Fischer sieht den FSV Mainz noch nicht gerettet. (Archivbild)Marc Schüler/dpa
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Trainer Urs Fischer vom FSV Mainz 05 sieht seine Mannschaft vor dem Schlussspurt in der Fußball-Bundesliga noch längst nicht gerettet. „Geschafft ist noch gar nichts“, sagte der Schweizer. Es sei sehr gefährlich, sich jetzt zurückzulehnen, äußerte der 60-Jährige vor der Auswärtspartie am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim - auch, wenn die Ausgangslage deutlich besser ist als noch in der Weihnachtspause. „Aber abgerechnet wird nach dem 34. Spieltag und nicht nach dem 27. oder vor dem 28. Spieltag.“
Wettbewerbsübergreifend ist der FSV seit nun schon sieben Pflichtspielen ungeschlagen, die letzten drei gewannen die Rheinhessen sogar. In der Bundesliga belegen die Mainzer den elften Platz mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsrang. Das Selbstvertrauen sei durch die letzten Resultate natürlich größer geworden, betonte Fischer.
Amiri fehlt weiter, Rückschlag bei Cacis Genesung
Personell dürfte es im Vergleich zum 2:1 gegen Eintracht Frankfurt vor der jüngsten Länderspielphase keine Veränderungen geben. Auch eine Rückkehr des Mittelfeldstrategen Nadiem Amiri aufgrund einer Fersenverletzung lässt noch auf sich warten. „Wenn der Spieler einfach noch nicht so weit ist, ist er noch nicht so weit“, sagte Fischer.
Auch Anthony Caci, der nach seiner Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel zwischenzeitlich sogar schon einmal am kompletten Teamtraining teilgenommen hatte, ist noch nicht fit. „Es hat einen kleinen Rückfall gegeben, aber das ist was ganz Normales“, äußerte Fischer. Caci sei wieder kurz davor, ins Training einzusteigen.