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Besonderes 1860-Heimspiel gegen Mannheim

Für den TSV 1860 München geht es in die entscheidende Saisonphase. Das Spiel gegen Mannheim steht unter besonderen Vorzeichen - sportlich und emotional.

Von dpa

02.04.2026

Der gesperrte Kapitän Thore Jacobsen fehlt gegen Mannheim. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

Der gesperrte Kapitän Thore Jacobsen fehlt gegen Mannheim. (Archivbild)Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim ist für den TSV 1860 München sportlich enorm wichtig. Nur ein Sieg zählt für die „Löwen“. Die Partie im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Grünwalder Stadion wird am Samstag (14.00 Uhr) aber auch einen besonderen emotionalen Rahmen haben. 

Vor Spielbeginn wird es im Gedenken an Carsten Wettberg eine Schweigeminute geben. Im Spiel laufen die „Löwen“-Profis im Gedenken an den „König von Giesing“, der am vergangenen Sonntag im Alter von 84 Jahren gestorben war, mit Trauerflor auf. 

Im Sommer 1991 führte Wettberg 1860 in die 2. Liga. Dieses Ziel verfolgen die „Löwen“ auch aktuell wieder mit Trainer Markus Kauczinski. Das jüngste 1:2 in Duisburg war allerdings ein Rückschlag. „Wir hoffen jetzt auf einen guten Endspurt. Wir müssen jetzt konstant gut sein“, sagte Kauczinski. 

„Wir sind zum Siegen verdammt“

Fünf Punkte beträgt vor den letzten acht Spieltagen der Rückstand auf Platz drei. Weitere Patzer sind nicht mehr drin. „Wir sind zum Siegen verdammt“, sagte der 1860-Coach. Aber das sei nichts Neues und auch nichts Negatives für ihn, meinte Kauczinski: „Wir wissen, dass wir jetzt da sein müssen. Wir sind voll im Tunnel für Mannheim“, versicherte der 56-Jährige. Ersetzen muss er gegen Mannheim den gesperrten Kapitän Thore Jacobsen.

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