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Linke verurteilt Angriffe auf Reporter bei Anti-AfD-Protest

Am Rande der Demonstrationen gegen den Erfurter Parteitag der AfD wurden laut Polizei auch Journalisten verletzt. Linken-Chef Pantisano macht klar, wie er dazu steht.

Von dpa

06.07.2026

Linken-Chef Pantisano steht grundsätzlich hinter den Protesten gegen die AfD. Bernd von Jutrczenka/dpa

Linken-Chef Pantisano steht grundsätzlich hinter den Protesten gegen die AfD. Bernd von Jutrczenka/dpa

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Linken-Chef Luigi Pantisano hat Attacken auf Journalisten bei Protesten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt verurteilt. Grundsätzlich sei er froh über alle, die am Wochenende in Erfurt auf der Straße gewesen seien und friedlich gegen den Parteitag einer „demokratiefeindlichen Partei“ protestiert hätten, sagte Pantisano in Berlin. „Dennoch muss ich klarmachen, wir als Partei auch deutlich feststellen, dass Angriffe auf Journalisten selbstverständlich zu verurteilen sind.“

Bei den Protesten war es am Samstag zu Angriffen auf Medienschaffende gekommen, die Thüringer Polizei ermittelt. Nach Angaben von Polizeipräsident Thomas Quittenbaum wurden drei Vertreter des Portals „Apollo News“ körperlich angegriffen, die Polizei leistete ihnen Hilfe. Einem Vertreter der „Jungen Freiheit“ sei sein Handy geraubt worden. 

„Apollo News“ hatte zuvor berichtet, eines seiner Reporterteams sei von Demonstranten attackiert worden. Der Chefredakteur schrieb auf der Plattform X, einem seiner Mitarbeiter sei gegen den Hinterkopf getreten worden. Die Linke hatte selbst zu friedlichen Protesten und Blockaden in Erfurt aufgerufen.

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