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Demonstration

Steine gegen Polizisten, Plünderungen und Wasserwerfer: Wie konnte die Lage in Frankfurt nach einer großen Demonstration derart eskalieren?

Am Abend nennt die Polizei in Frankfurt erste Zahlen. Noch immer sind viele Polizeikräfte in der Innenstadt - auch Spezialeinsatzkräfte (SEK). Sie gehen gegen verstreute Gruppen von Randalierern vor.

Im Zentrum der Main-Metropole kehrt keine Ruhe ein. Nach wie vor wird Pyrotechnik gezündet, Gruppen sind rund um die gesperrte Einkaufsmeile Zeil unterwegs.

Die „Generation Z“ kann viele Menschen auch anderer Altersgruppen auf die Straße bringen. Der Unmut über die aktuelle Politik in Deutschland ist in Sachsen generationenübergreifend.

Katz-und-Maus-Spiel in Hamburg nach dem Ende der Demonstration: Die Polizisten müssen hin und her laufen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie werden mit Böllern beworfen und antworten mit Wasser.

Keine Wehrpflicht, bessere Bildung, Freiheit für Palästina: Die Forderungen beim Jugendprotest in Erfurt waren vielfältig. Eine Sorge hat sich aber nicht bestätigt.

Bundesweit sind Jugendproteste angekündigt. Auch in Hamburg wird zunächst friedlich demonstriert, am Schluss aber knallt und raucht es. Es werden wiederholt Barrikaden angezündet.

Nach einem entspannten Beginn war die Lage bei den Jugendprotesten später nicht überall nur friedlich - unter anderem wegen Pyrotechnik. In Nürnberg hatte ein geworfener Böller womöglich Folgen.

Auch in Frankfurt geht die Generation Z auf die Straße. Die Teilnehmerzahl steigt im Verlauf des Nachmittags beträchtlich. Wegen Pyrotechnik wird der Demonstrationszug kurz angehalten.

Bei mehreren Kundgebungen in der Main-Metropole werden insgesamt tausende junge Menschen erwartet. Zum Auftakt am Main ist laut Polizei eine dreistellige Zahl gekommen.

Vor den Gen-Z-Protesten mahnt JU-NRW-Chef Kevin Gniosdorz seine Partei, nicht dieselben Fehler wie im Umgang mit Fridays for Future zu machen. An die Teilnehmenden der Demos hat er klare Erwartungen.

In NRW sind für die Gen-Z-Proteste mehr als 20.000 Teilnehmer bei der Polizei angemeldet worden. Das Innenministerium schließt mögliche Störungen nicht aus. Wie bereitet sich die Polizei vor?

Aus Sorge vor Krawallen mobilisiert die Regierung die Sicherheitskräfte. Auch Schüler demonstrieren wieder. Unterdessen schnellt die Inflation auf 5,4 Prozent - so hoch war sie seit Jahren nicht.

Die Bilder gewalttätiger Jugenddemonstrationen in Frankreich hat jeder vor Augen. Jetzt stellt sich die Frage: Wird der Protest der Initiative „Gen Z regelt“ hier zu solchen Eskalationen führen?

Jugendproteste sind für Samstag bundesweit angekündigt. Auch Hamburg bereitet sich auf eine Demonstration vor. Die Polizei rechnet mit einem weitgehend friedlichen Verlauf, will aber Präsenz zeigen.

Bei den Demonstrationen am Samstag wollen junge Menschen unter anderem für Klimaschutz und bessere Bildung auf die Straße gehen - doch die Inhalte drohen unterzugehen, befürchten die Veranstalter.

Auch in Niedersachsen und Bremen werden Proteste gegen steigende Kosten und Sozialkürzungen erwartet. Wo sind Demos geplant und wie schätzt die Polizei die Sicherheitslage ein?

Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul ist bekannt für klare Ansagen. Kurz vor den Protestkundegebungen der „Generation Z“ hat er noch eine Halloween-Botschaft für potenzielle Krawallmacher.

„Sie sind es leid, dass über ihre Zukunft gesprochen wird, ohne sie wirklich einzubeziehen“: Wie der Landesjugendbeirat zu den „Gen-Z“-Demos steht und warum er vor vorschneller Skandalisierung warnt.

Für Samstag hat die Initiative „Gen Z regelt“ zu bundesweiten Protesten aufgerufen. Auch in Hamburg ist eine Demo angemeldet – und hat nun den Zusatz „GenZ regelt!“ bekommen.

„Gen“ klingt wie „dschen“, doch bei der Aussprache des Z unterscheiden sich die Gewohnheiten. Welche Varianten es gibt.

Knapp 30 Städte, ein Aufruf zu Protesten und eine Gruppierung im Entstehen: „Gen Z regelt“ mobilisiert für Samstag. Nach den Ausschreitungen in Frankreich ist die Aufmerksamkeit auch hier groß.