dpa

Krankheitswelle bei Energie - Wollitz gibt sich verschnupft

Eine Krankheitswelle erschwert Energie Cottbus die Vorbereitung auf das Duell mit Heidenheim. Trainer Wollitz ärgert sich auch über etwas anderes.

Von dpa

22.10.2026

Wollitz plagen vor dem Spiel in Heidenheim Personalsorgen. (Archivbild)Florian Wiegand/dpa

Wollitz plagen vor dem Spiel in Heidenheim Personalsorgen. (Archivbild)Florian Wiegand/dpa

© Florian Wiegand/dpa

Fußball-Zweitligist Energie Cottbus muss wegen einer Krankheitswelle im Kader um den Einsatz mehrerer Spieler bangen. Acht Profis hätten am Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren können, einige „waren aber auch Fahrradfahren wegen ein bisschen Halsschmerzen, einer hatte ein bisschen Durchfall, wie das halt so ist in dieser Jahreszeit“, sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz vor der Partie beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim am Samstag (13.00 Uhr/Sky). Es gebe ein paar grippale Infekte.

„Warum das dann bei uns immer so eine hohe Anzahl ist, das weiß ich auch nicht, schon seit Jahren begleite ich das diesbezüglich“, sagte der Trainer. „Ich weiß aber auch mit der Situation, dann gut umzugehen.“ Er hoffe, dass immerhin einige der erkrankten Spieler die Reise nach Heidenheim antreten können.

Wollitz sarkastisch: Wechsel, „weil ich nicht so viel davon verstehe“

Wollitz gab sich auch in Bezug auf andere Themen etwas verschnupft. Schon nach dem 1:1 gegen den Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg am vergangenen Freitag hatte er sich über einige Fragen der Journalisten geärgert. 

Angesprochen auf den Zustand der zuletzt wegen Blessuren ausgewechselten Leonardo Bittencourt und Justin Butler sagte der 61-Jährige: „Ich habe sie ja ausgewechselt, weil ich nicht so viel davon verstehe, und diesbezüglich gehe ich davon aus, dass sie Samstag zur Verfügung stehen.“ 

Schon zu Beginn äußerte Wollitz süffisant, dass man sich offenbar für das Unentschieden gegen den Club entschuldigen und für Personalentscheidungen rechtfertigen müsse.

Karte