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Thioune über späte Bremen-Tore: Aufpassen bei Bratwurstkauf

Nur ein Bremer Treffer fiel in der Liga in den ersten 45 Minuten. Das sagt Coach Daniel Thioune über die Torlust seiner Mannschaft in Schlussphasen.

Von dpa

22.10.2026

Trainer Daniel Thioune von Werder Bremen. (Archivbild)Carmen Jaspersen/dpa

Trainer Daniel Thioune von Werder Bremen. (Archivbild)Carmen Jaspersen/dpa

© Carmen Jaspersen/dpa

Trainer Daniel Thioune von Fußball-Bundesligist Werder Bremen macht sich keine großen Sorgen über die geringe Torausbeute der Norddeutschen in der ersten Halbzeit. „Ich weiß gar nicht, ob ich es ändern muss“, sagte der 52-Jährige vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim 1. FSV Mainz 05. Er könne sich aber nicht erklären, woran das liege. 

Der Coach würde sich allerdings wünschen, frühzeitig oder überhaupt mal wieder in Führung zu gehen. „Die wichtigste Statistik ist ja die, die am Ende auf der Anzeigentafel steht: Wie viel haben wir geschossen, wie viel haben wir bekommen.“

Nur ein Treffer in Hälfte eins

Die Bremer erzielten an sechs Spieltagen erst einen Treffer in der ersten Halbzeit. Das war der schnelle Führungstreffer gegen RB Leipzig durch Eren Dinkci nach vier Minuten. Zuletzt bewiesen die Bremer immer wieder ihre Comeback-Qualitäten und holten einige Punkte durch späte Treffer, darunter der 3:2-Erfolg gegen Augsburg und die beiden 2:2-Unentschieden in Dortmund und gegen Paderborn. 

„Wenn man in der Schlussviertelstunde permanent natürlich Tore schießt, dann kann man schon ein Stadion damit anzünden. Wenn man es sehr früh macht, dann kann man ein Stadion auch ermüden, wenn danach nichts mehr passiert“, sagte Thioune mit einem Schmunzeln. Man müsse schon aufpassen, dass man sich zum richtigen Zeitpunkt eine Bratwurst oder ein Kaltgetränk im Stadion hole. 

Stark nicht dabei

Die Bremer sind seit fünf Ligaspielen ungeschlagen. Gegner Mainz hat einen ähnlichen Start wie die Hanseaten erwischt. Die Rheinhessen stehen mit zehn Punkten auf dem fünften Tabellenrang vor den Bremern, die mit neun Punkten Achter sind. Die Grün-Weißen können die Mannschaft von Trainer Urs Fischer also mit einem Sieg hinter sich lassen. 

Niklas Stark wird weiterhin auf seinen ersten Saisoneinsatz in der Liga warten. Neben den Langzeitverletzten fehlt der Innenverteidiger, nachdem er am Dienstag das Training hatte abbrechen müssen. Er habe Probleme an der Gesäßmuskulatur. Belastungstests hätten gezeigt, dass er Werder nicht zur Verfügung stehe. „Macht keinen Sinn aktuell“, sagte Thioune. Dagegen wird Mittelfeldspieler Senne Lynen wieder im Kader stehen.

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