„Gutes Zeichen“: Hoeneß freut sich auf Eta-Debüt bei Union
Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß wertet die Beförderung seiner Berliner Kollegin Marie-Louise Eta positiv. Er werde sie aufmerksam verfolgen, kündigt der VfB-Coach an.
Freut sich auf die Premiere der neuen Trainerkollegin: Stuttgarts Sebastian Hoeneß. (Archivbild)Harry Langer/dpa
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Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart blickt der Premiere seiner neuen Trainerkollegin Marie-Louise Eta beim 1. FC Union Berlin mit Vorfreude entgegen. Dass die 34-Jährige diesen Posten bekomme, sei „ein gutes Zeichen, eine gute Entwicklung“, meinte der Coach der Schwaben.
Eta gibt beim Heimspiel der Berliner gegen den VfL Wolfsburg heute (15.30 Uhr/Sky) ihr Debüt als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer. Sie war als Nachfolgerin von Steffen Baumgart von der U19 zum A-Team der Köpenicker befördert worden und soll die Profis bis zum Saisonende betreuen.
Hoeneß: Am Ende geht’s um Leistung
Er sehe das Ganze „sehr positiv“, sagte Hoeneß angesprochen auf Eta. Er kenne sie zwar nicht persönlich. „Aber es ist sicher so, dass sie dort sitzt, weil sie richtig gut ist.“ Eta habe „sicher richtig Qualitäten“, meinte der 43-Jährige, der mit dem VfB erst am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim FC Bayern antritt.
„Trotzdem - und das hat sie selbst in einem richtig guten Statement klargemacht: Es geht jetzt nicht um Geschlechter, es geht um Leistung. Es geht darum, erfolgreich zu sein. Daran möchte sie sich messen lassen wie jeder andere auch“, erklärte Hoeneß. Er werde es „sehr wohlwollend beobachten“.