Brandenburgs Sportminister freut sich über Olympia
Berlin hat sich vorzeitig aus der Olympia-Bewerbung zurückgezogen. München soll nun ins internationale Rennen gehen. Was sagt Brandenburgs Sportminister dazu?
Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann (CDU) äußert sich zur Kür von München als deutscher Olympia-Bewerber. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa
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Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann freut sich trotz der zurückgezogenen Olympia-Bewerbung von Berlin über die deutsche Bewerbung. „Ich gratuliere München herzlich zum Zuschlag durch den Deutschen Olympischen Sportbund“, schrieb der CDU-Politiker bei Instagram. „Damit holen wir die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Deutschland.“
Deutschland geht mit München als Kandidatin ins internationale Rennen um die Austragung von Olympia 2036, 2040 oder 2044. Die bayerische Landeshauptstadt gewann die Abstimmung bei der Mitgliederversammlung des DOSB gegen Köln-Rhein-Ruhr. Berlin hatte seine Bewerbung zwei Tage vor der Wahl zurückgezogen.
Berlin wollte sich auch mit Brandenburg bewerben
Die Hauptstadt schnitt bei der Evaluierung schlechter ab als die Konkurrenz und die Olympia-Befürworter im Senat wurden bei der Abgeordnetenhauswahl abgewählt. Berlin wollte sich mit dem Konzept „Berlin+“ gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Die Linke in Berlin lehnte Olympische Spiele in der Hauptstadt ab. Der Brandenburger Linke-Bundestagsabgeordnete Christian Görke hält mehr Investitionen in kommunale Sportstätten für nötig. „Es kann nicht sein, dass für olympische Großprojekte politische Begeisterung und Milliarden mobilisiert werden, während die Kommunen beim Erhalt ihrer alltäglichen Sportinfrastruktur um jeden Förder-Euro kämpfen müssen“, teilte Görke mit.