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Befragung: Verbraucher kaufen weniger Wein

Das Deutsche Weininstitut begründet das mit dem nach wie vor getrübten Konsumklima. Minimal nach oben ging es mit dem Marktanteil deutscher Weine.

Von dpa

27.02.2026

Weniger Umsätze und weniger Absatz - das Deutsche Weininstitut spricht von einer „gedämpften Weinkonsumlaune“. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

Weniger Umsätze und weniger Absatz - das Deutsche Weininstitut spricht von einer „gedämpften Weinkonsumlaune“. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

© Harald Tittel/dpa

Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) weniger Wein gekauft. 2025 seien die von Haushalten hierzulande erworbenen Weinmengen und die damit erzielten Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Prozent geschrumpft, teilte das DWI in Bodenheim bei Mainz mit. Das Institut verwies auf das weiterhin getrübte Konsumklima in Deutschland. 

Absolute Zahlen ermöglicht die auf der Befragung von rund 20.000 Haushalten beruhende Erhebung des Marktforschungsinstituts Nielsen, auf die sich das Deutsche Weininstitut beruft, nicht. Betroffen seien von den Rückgängen deutsche und internationale Weine in gleichem Maße. 

Situation am Weinmarkt bleibt laut DWI angespannt 

Zwar blieb die Zahl der Wein einkaufenden Haushalte relativ stabil, wie DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé Engelkes sagte. Allerdings hätten diese Haushalte seltener und weniger Wein eingekauft. Die Situation des Weinmarktes bleibe insgesamt angespannt. 

Etwas nach oben ging es laut DWI mit dem Marktanteil deutscher Weine im eigenen Land. Er stieg auf Jahressicht leicht auf 42,6 Prozent. Weine aus Italien kommen demnach auf einen Anteil von 17 Prozent, gefolgt von Spanien (13 Prozent) und Frankreich (9 Prozent).

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