Aus für Kehl beim BVB: Weg frei für den HSV?
Sebastian Kehl verlässt Borussia Dortmund mit sofortiger Wirkung. Wird der Ex-BVB-Kapitän nun Sport-Geschäftsführer beim HSV?
Nicht länger Sportdirektor beim BVB: Sebastian Kehl. Christian Charisius/dpa
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Nach dem sportlichen Aus von Sportdirektor Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund dürften die Spekulationen mächtig zunehmen hinsichtlich eines Wechsels des 46-Jährigen zum Hamburger SV. Seit Wochen gab es mehrere Medienberichte, dass der Ex-Profi aussichtsreicher Kandidat auf den Posten als Sport-Geschäftsführer und damit Nachfolger von Stefan Kuntz beim norddeutschen Fußball-Bundesligisten sein soll.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtete vor wenigen Tagen, dass Kehl als einer von mehreren Kandidaten für die Kuntz-Nachfolge infrage komme. Eine Headhunter-Agentur wurde vom HSV in die Suche einbezogen. Kehl, der seit Juli 2022 in der Position beim Revierclub war, soll den Wunsch haben, auf die Managerebene aufzusteigen.
Gerüchte schon im Januar
Auch der aktuelle HSV-Sportdirektor Claus Costa gehört zum Kandidatenkreis. Nach der Trennung von Stefan Kuntz im Januar übernahm Finanzvorstand Eric Huwer einige der Aufgaben. Schon im Januar war Kehl mit den HSV-Gerüchten konfrontiert worden. Damals bekräftigte er, dass sein Fokus auf der Transferzeit des BVB liege und er sich daher keine anderen Gedanken im Moment mache.
Die Dortmunder trennten sich allerdings am Sonntag mit sofortiger Wirkung von Kehl. Der frühere BVB-Kapitän muss den Club nach mehr als 20 Jahren verlassen. An Kehl und seinen Personalplanungen gab es schon seit längerer Zeit Kritik. Überraschend kam die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt dennoch.