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50 Raver wegen Hitze oder Drogen im Krankenhaus

Zehntausende Menschen feierten bei „Rave The Planet“ im Tiergarten. 50 Teilnehmer mussten ins Krankenhaus, etliche andere brauchten Hilfe. Wieso die Bilanz der Einsatzkräfte dennoch positiv ausfällt.

Von dpa

16.08.2026

Bei der Techno-Parade „Rave The Planet“ waren viele Rettungskräfte vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf schnell zu helfen. Christophe Gateau/dpa

Bei der Techno-Parade „Rave The Planet“ waren viele Rettungskräfte vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf schnell zu helfen. Christophe Gateau/dpa

© Christophe Gateau/dpa

Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr haben bei der großen Techno-Parade „Rave The Planet“ am Samstag im Berliner Tiergarten 50 Menschen in Krankenhäuser gebracht. Die Personen hätten Verletzungen oder gesundheitliche Probleme wegen Drogen- und Alkoholkonsums oder wegen der Hitze gehabt, sagte ein Feuerwehrsprecher auf dpa-Anfrage. Der Sanitätsdienst des Veranstalters leistete in 651 Fällen Hilfe.

„Aus Sicht der Feuerwehr war es eine sehr entspannte Veranstaltung“, bilanzierte der Sprecher. Er lobte ausdrücklich die gute Kooperation mit Veranstalter, Polizei, Rettungsdiensten und anderen Beteiligten. 

Auch Polizei zufrieden

Die Polizei hatte noch in der Nacht eine positive Bilanz ihres Einsatzes gezogen. Vereinzelt habe es Straftaten gegeben, darunter Betrugsdelikte, Beleidigungen, Bedrohungen, gefährliche Körperverletzungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bis zum Veranstaltungsende gegen 22.00 Uhr nahm die Polizei 39 Menschen vorübergehend fest. 

Ein Polizeisprecher sagte, gemessen an der Zahl der Teilnehmenden sei die Veranstaltung „störungsarm„ gewesen. Mehrere Zehntausend Menschen hatten im Großen Tiergarten zwischen dem Großen Stern und dem Brandenburger Tor bei der Party-Demo gefeiert. 

Erste Großveranstaltung nach CSD-Anschlag

Das als Demonstration angemeldete Spektakel war die erste Großveranstaltung in Berlins Mitte nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) vor drei Wochen. Der Rave fand unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, die Polizei bot 1.500 Einsatzkräfte, Hubschrauber und Drohnen auf. Bei der Feuerwehr waren rund 200 Helfer zusätzlich zu den sonst üblichen etwa 600 Kräften im Dienst.

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