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Lage in Hürtgenwald entspannt sich weiter

Die Löscharbeiten laufen noch, aber es gibt keine offenen Flammen mehr im Hürtgenwald. Schon viele Bewohnerinnen und Bewohner sind in ihre Häuser zurückgekehrt.

Von dpa

16.08.2026

Die Lage entspannt sich weiter.  Federico Gambarini/dpa

Die Lage entspannt sich weiter. Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

In Hürtgenwald laufen die Löscharbeiten auch am vierten Tag weiter, die Lage in dem betroffenen Gebiet im Westen Nordrhein-Westfalens entspannt sich aber zunehmend. Wie der Kreis Düren mitteilte, gibt es keine offenen Flammen mehr. „In diesen Stunden geht es vor allem darum, die Glutnester einzudämmen.“ Das gesamte betroffene Gebiet sei nun mit einer Schneise von etwa drei Metern umgeben, so dass sich Flammen nicht weiter ausbreiten könnten. Zuletzt waren bis zu 1.800 Einsatzkräften an den kräftezehrenden Löscharbeiten beteiligt.

Bereits am Samstagabend waren Bewohnerinnen und Bewohner des evakuierten Ortsteils Gey in ihre Wohnungen und Häuser zurückgekehrt, wie eine Sprecherin schilderte. „Stand Sonntagmorgen waren rund zwei Drittel der Betroffenen wieder vor Ort.“ Etwa 2.000 Personen hatten in Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen. Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt.

Es gibt noch einiges zu tun

Im Tagesverlauf soll ein zwei Kilometer langer Weg von Ost nach West gezogen werden, damit Einsatzfahrzeuge das Zielgebiet über die sechs Meter breite Trasse besser erreichen können. „Zudem wird ein Übergreifen etwaiger Funken eingedämmt.“ Die Straßenzüge in Gey sollten nach wie vor für die Einsatzkräfte freigehalten werden, appellierte die Kreisverwaltung. 

Die an der A4 gesperrten Autobahnausfahrten Düren und Langerwehe sollten zügig wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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