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1. FC Magdeburg findet seine Heimstärke wieder

Gegen den direkten Konkurrenten aus Düsseldorf holt der 1. FC Magdeburg den zweiten Heimsieg in Serie. Und endlich steht wieder die Null.

Von Malte Zander, dpa

19.04.2026

Magdeburgs Dariusz Stalmach (l) und Philipp Hercher klatschen nach dem Spiel abJulius Frick/dpa

Magdeburgs Dariusz Stalmach (l) und Philipp Hercher klatschen nach dem Spiel abJulius Frick/dpa

© Julius Frick/dpa

Rechtzeitig zum Saisonendspurt hat der 1. FC Magdeburg seine Heimstärke wiedergefunden. Erstmals in dieser Saison konnte der FCM zwei Heimsiege in Serie feiern. Und noch besser: erstmals seit Januar steht die Null wieder. Ärgerlich beim 2:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf war nur, dass sich Toptorjäger Mateusz Zukowski die fünfte Gelbe Karte für eine unnötige Schwalbe holte. Damit fehlt der Pole gegen Nürnberg gesperrt. 

Sander: „Sechs Punkte im Plus“

Bei den Magdeburgern überwog nach der Partie aber klar die Freude über den dritten Sieg im vierten Spiel. „Wir haben vor dem Darmstadt-Spiel gesagt, wenn wir es schaffen, die Ergebnisse aus der Hinserie zu wiederholen, sind wir auf einem guten Weg. Zurzeit sind wir sechs Punkte im Plus“, sagte Trainer Petrik Sander mit Blick auf die letzten Ergebnisse. Diese positive Bilanz hat der FCM auch seiner wiedergefundenen Kaltschnäuzigkeit zu verdanken. Immer häufiger schaffen es die Blau-Weißen, mit einer frühen Torchance in Führung zu gehen, und haben ihre Effizienz damit klar gesteigert. 

Gegen Düsseldorf war Laurin Ulrich der erste Torschütze, der die Elbestädter schon nach zwei Minuten in Front brachte. Eingeleitet wurde der Treffer von Baris Atik, der einmal mehr die Fäden in der Hand hatte, Team und Publikum immer wieder pushte. „Wir haben eine unfassbare Spielfreude, auch im Training, und ich glaube, das uns das auch pusht: Einfach glücklich zu sein und Bock zu haben, Fußball zu spielen“, erklärte Ulrich. 

Torjäger muss pausieren

Auf Torjäger Zukowski muss der FCM in Nürnberg verzichten, Aber die vergangenen Wochen haben auch gezeigt, dass auch die Mitspieler wissen, wo das Tor steht. Neben dem Spitzenreiter der Torjägerliste trafen in den vergangenen vier Partien noch vier weitere Spieler. Ein bisschen Variabilität im Angriff und die zurückgewonnene Heimstärke mit immerhin sieben Punkten aus den letzten drei Heimpartien tun den Magdeburgern gut. Dennoch bleibt die Situation im Keller eng. „Wir sind voll im Soll und ich bin trotzdem überzeugt davon - 33 Punkte reichen nicht“, erklärte Sander.

Mateusz Zukowski war nach der Partie für Selfies gefragt - gegen Nürnberg wird der Stürmer gesperrt fehlenJulius Frick/dpa

Mateusz Zukowski war nach der Partie für Selfies gefragt - gegen Nürnberg wird der Stürmer gesperrt fehlenJulius Frick/dpa

© Julius Frick/dpa

Trainer Petrik Sander hat dem FCM seine Heimstärke zurückgebrachtJulius Frick/dpa

Trainer Petrik Sander hat dem FCM seine Heimstärke zurückgebrachtJulius Frick/dpa

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