Handball

Zukunft von Handball-Bundestrainer Gislason weiter offen

Der Vertrag von Handball-Bundestrainer Alfred Gislason läuft noch bis zur Heim-WM. Wie es danach weitergeht, ist weiter unklar.

Von dpa

14.05.2026

Bundestrainer Alfred Gislason trifft mit der DHB-Auswahl auf Dänemark. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

Bundestrainer Alfred Gislason trifft mit der DHB-Auswahl auf Dänemark. (Archivbild)Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Die Zukunft von Alfred Gislason als Bundestrainer der deutschen Handballer über die Heim-Weltmeisterschaft hinaus ist weiter offen. „Es gibt keine neue Wasserstandsmeldung. Ich konzentriere mich in dieser Woche komplett auf Dänemark“, beschied der 66-Jährige in einer Medienrunde auf die Frage, ob es bereits Verhandlungen mit dem Verband gegeben habe oder zumindest ein Gesprächstermin mit der DHB-Führung vereinbart worden sei. 

Gislasons Vertrag läuft nach der WM-Endrunde im Januar kommenden Jahres in Deutschland aus. Er selbst hatte in der Vergangenheit öfter bekräftigt, die Zusammenarbeit mit dem DHB fortsetzen zu wollen. Der Isländer ist seit Februar 2020 im Amt und führte die DHB-Auswahl 2024 bei Olympia und in diesem Jahr bei der EM jeweils zu Silber hinter Dänemark.

DHB-Team gegen Dänemark nur Außenseiter

In den letzten zwei Länderspielen der Saison trifft das deutsche Team am Freitag (19.30 Uhr) in Kopenhagen und Sonntag (15.30 Uhr) in Köln jeweils auf den Weltmeister, Europameister und Olympiasieger. Beide Partien sind live bei ProSieben und dem Streamingdienst Dyn zu sehen. 

„Das ist der schwerstmögliche Gegner im Welt-Handball. Unsere Mannschaft kann aus diesen Spielen lernen und besser werden. Denn obwohl es nur Testspiele sind, werden beide Teams Vollgas geben“, sagte Gislason. 

Die DHB-Auswahl wartet seit mehr als zehn Jahren auf einen Sieg gegen die Skandinavier. „Dass wir so lange nicht gewonnen haben, liegt vor allem daran, dass die Dänen richtig gut sind. Die sind das Maß aller Dinge, weil sie viele überragende Spieler haben und auf allen Position gut besetzt sind. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, näher heranzukommen und besser zu werden“, formulierte der Bundestrainer das Ziel.

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