Handball

Handball-Trio erreicht Final Four in der European League

Das Finalturnier in der Handball-European-League steigt in der gleichen Besetzung wie im Vorjahr. Drei deutsche Teams dürfen auf den Sieg hoffen.

Von dpa

05.05.2026

Lasse Möller führte die SG Flensburg-Handewitt ins Final Four der European League. (Archivbild)Patrick Süphke/dpa

Lasse Möller führte die SG Flensburg-Handewitt ins Final Four der European League. (Archivbild)Patrick Süphke/dpa

© Patrick Süphke/dpa

Mit Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt, Rekordmeister THW Kiel und der MT Melsungen hat ein deutsches Handball-Trio das Final Four in der European League erreicht. Flensburg setzte sich im Viertelfinal-Rückspiel beim Bundesligarivalen TSV Hannover-Burgdorf klar mit 43:35 (22:20) durch und löste nach dem 39:39 im Hinspiel souverän das Ticket für das Final-Wochenende am 30. und 31. Mai in Hamburg. Die Auslosung der Halbfinals erfolgt am Freitag in Wien.

Wesentlich mehr Mühe hatte der Nordrivale aus Kiel, der gegen RK Nexe aus Kroatien erst im Siebenmeterwerfen mit 4:2 das bessere Ende hatte. Nach 60 Minuten hatte der THW durch ein 30:27 (17:15) die Drei-Tore-Niederlage aus dem Hinspiel (30:33) egalisiert.

Filip Jicha steht mit dem THW Kiel im Final Four der European League. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Filip Jicha steht mit dem THW Kiel im Final Four der European League. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Eric Johansson und Lukas Zerbe hatten daran mit jeweils zehn Toren den größten Anteil. Im Nervenkrimi vom Strich avancierten dann die Kieler Torhüter Andreas Wolff und Gonzalo Perez de Vargas mit jeweils einem gehaltenen Siebenmeter zu den Matchwinnern.

Melsungen mit Mühe

Und auch Melsungen musste zittern: Die Hessen unterlagen beim FC Porto mit 19:23 (9:12), retteten sich nach dem 28:23 im ersten Duell aber knapp ins Ziel. Für die MT ist es das erst zweite internationale Halbfinale in der Vereinsgeschichte. Im Vorjahr scheiterte Melsungen am späteren Titelträger Flensburg. Komplettiert wird das Final Four durch Montpellier HB aus Frankreich.

Der Bundesliga-Zweite aus Flensburg wurde in Hannover seiner Favoritenrolle dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause gerecht. Bester Werfer für die SG war Lasse Möller mit zehn Toren. Für die Hausherren traf Leif Tissier ebenfalls zehnmal.

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