Politik Inland

Schulwahl: CDU will mehr Kriterien als den Elternwillen

Nicht allein die Eltern sollen entscheiden, ob ihr Kind nach der Grundschule aufs Gymnasium geht, findet der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Schnieder. Er will noch andere Kriterien.

Von dpa

12.01.2026

Auf welche weiterführende Schule ein Kind geht, sollen nach dem Willen des CDU-Spitzenkandidaten Schnieder, nicht allein die Eltern entscheiden. Helmut Fricke/dpa

Auf welche weiterführende Schule ein Kind geht, sollen nach dem Willen des CDU-Spitzenkandidaten Schnieder, nicht allein die Eltern entscheiden. Helmut Fricke/dpa

© Helmut Fricke/dpa

Bei der Wahl der weiterführenden Schule sollte nach Ansicht des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Gordon Schnieder, in Rheinland-Pfalz nicht mehr allein der Elternwille ausschlaggebend sein. „Wir haben zu viele Kinder, die aufs Gymnasium geschickt werden, obwohl sie auf einer anderen Schule viel besser aufgehoben wären“, sagte Schnieder im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Kinder haben es verdient, auf die Schule zu gehen, auf der sie am besten gefördert werden.“ 

Neben dem Elternwillen sollen noch andere Kriterien zählen

Dies sei keine Festlegung für die ganze Schulzeit. „Wir haben die Durchgängigkeit des Schulsystems, deswegen ist es immer auch möglich zu wechseln“, betonte Schnieder. Aber es sei wichtig, dass die Kinder nach der Grundschule auf der für sie geeigneten Schule anfingen. „Neben dem Elternwillen braucht es weitere Mechanismen, um wirklich die beste Schule zu identifizieren“, sagte Schnieder. 

Wie in anderen Bundesländern könne auch in Rheinland-Pfalz künftig etwa der Notendurchschnitt in die Entscheidung einbezogen werden, die Schullaufbahnempfehlung oder ein Eingangstest an der weiterführenden Schule.

Das könnte Sie auch interessieren
Merz bleibt bei seiner Strategie, eine harte Konfrontation mit Trump zu vermeiden.Michael Kappeler/dpa
Update -

Politik Inland

zur Merkliste

Merz lässt die „Handels-Bazooka“ stecken

Egal was Trump in den vergangenen zwölf Monaten gemacht hat, Merz hat die offene Konfrontation mit ihm stets gemieden. Ist mit den Drohungen wegen Grönland nun eine Grenze überschritten?

Politik Inland

zur Merkliste

Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch

Trump fordert die Arktisinsel Grönland, Merz kontert auch mit Zahlen: Die USA hätten ja selbst nur noch weniger als 200 Soldaten auf der Insel.