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Wie lang sollten Ski sein?

Beim Skikauf ist die Länge ein wichtiger Punkt - aber nicht der Einzige. Worauf es bei der Auswahl ankommt und warum das Ende der Wintersaison genau der richtige Zeitpunkt zum Kauf sein kann.

Von dpa

26.02.2026

Carver, All-Mountain, Freeride – die Qual der Wahl: Für Piste, Gelände oder Tiefschnee gibt’s jeweils den passenden Ski.picture alliance / dpa-tmn

Carver, All-Mountain, Freeride – die Qual der Wahl: Für Piste, Gelände oder Tiefschnee gibt’s jeweils den passenden Ski.picture alliance / dpa-tmn

© picture alliance / dpa-tmn

Länger oder kürzer? Wer sich Ski kauft, steht auch vor dieser Frage. Pauschale Aussagen könne man dazu leider nicht treffen, weil viele Faktoren Einfluss haben, heißt es vom Deutschen Skiverband (DSV). Aber man kann sich zu einer Antwort vortasten. Und am Ende ist auch nicht nur die Länge entscheidend - ein kurzer Überblick zur Orientierung.

Wie lang muss der Ski sein?

Allgemein lasse sich sagen: Je länger ein Ski ist, desto ruhiger läuft er auf der Piste. Kürzere Bretter haben den Vorteil, dass sie sich besser drehen lassen. Entscheidend seien das Fahrkönnen, die bevorzugte Geschwindigkeit und das Terrain, auf dem man am liebsten fahren will. Die eigene Körpergröße indes spiele nur eine untergeordnete Rolle.

Und wenn man zwischen zwei Längen schwankt? 

Dann sollte man eher zum längeren Modell greifen, weil das mehr Sicherheit und Laufruhe biete, empfiehlt der Skiverband.

Was ist noch wichtig?

Neben der Länge spielen auch die Geometrie, Breite und Flexibilität der Ski eine entscheidende Rolle. Das ist fast eine Wissenschaft für sich, aber grundlegend sollte man von folgenden Modellen gehört haben:

  • Will man nur auf der Piste fahren, sind Carver wohl die richtige Wahl – die Bandbreite reicht hier von etwas breiteren Performance-Modellen für eine eher gemächliche Fahrweise bis hin zu Sport-Carvern, die entweder für hohe Geschwindigkeiten (Race-Carver) oder für schnelle, kleine Kurvenradien (Slalom-Carver) gedacht sind.
  • Soll es auf die Pisten aber auch mal ins freie Gelände gehen, sind All-Mountain-Modelle vermutlich die beste Wahl.
  • Fährt man bevorzugt abseits präparierter Pisten, greift man zu den extrabreiten Freeride-Modellen, die im Tiefschnee Auftrieb bieten.

Und was ist von speziellen Frauenmodellen zu halten? 

Aus Sicht des Skiverbandes eine Menge. Oft sind sie etwas flexibler und leichter. Das wichtigste Merkmal bei „Lady-Ski“ sei die etwas weiter vorne montierte Bindung, um den tieferen Körperschwerpunkt bei Frauen auszugleichen, was den Ski drehfreudiger mache. 

Auch im Lady-Ski-Bereiche gibt es laut dem DSV die volle Bandbreite von Einsteigermodellen bis zu breiten Freeride-Ski.

Wann ist ein guter Zeitpunkt für den Kauf?

Nach Ostern im April neigt sich die Skisaison im Hochgebirge dem Ende entgegen. Gerade dann lohnt es sich, über einen Skikauf nachzudenken. Zum einen sind im Winterschlussverkauf Schnäppchen drin, zum anderen verkaufen Händler dann oft auch die Skier, die sie während der Saison im Verleih hatten, zu einem günstigen Kurs – bei denen muss man schauen, wie die Kanten und Flächen aussehen. Oft sei der Zustand aber noch sehr gut, so der DSV.

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