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Weiterhin viel los auf den Wintersportrouten

Winterferien, Skiurlauber und Heimkehrer sorgen für volle Autobahnen. Wo es am Wochenende besonders eng werden kann – zudem können Schnee und Eis die Lage blitzschnell verschärfen.

Von dpa

02.02.2026

Am kommenden Wochenende (6. bis 8. Februar) dürfte es dichten Verkehr auf den klassischen Wintersportrouten geben. dpa-infografik GmbH/dpa-tmn

Am kommenden Wochenende (6. bis 8. Februar) dürfte es dichten Verkehr auf den klassischen Wintersportrouten geben. dpa-infografik GmbH/dpa-tmn

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Wer am kommenden Wochenende (6. bis 8. Februar) auf die Autobahnen will, trifft vielerorts auf Skiurlauber - oder ist womöglich selbst einer. Denn in einigen Bundesländern wie Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Winterferien. Und in anderen wie Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt enden sie wieder. Dazu kommen unabhängig von den Ferien Reisende und Tages- und Wochenendausflügler.

Das sorgt dann nicht nur für viel Abwechslung auf den Pisten, sondern für zuweilen sehr dichten Verkehr auf den klassischen Wintersportrouten. So sieht der ADAC dort in Richtung Alpen und Mittelgebirge eine Staugefahr.

Reichlich Betrieb am Freitag, Samstag und Sonntag

Grundsätzlich ist schon am Freitag das Verkehrsaufkommen bundesweit in den in Ballungsräumen und auf Pendlerstrecken hoch, sagt der Auto Club Europa (ACE) voraus. Auch Fernstraßen sind demnach bis in den Abend hinein stark staugefährdet. Dazu starten auch Winterurlauber zu ihren Destinationen.

Am Samstagvormittag ist mehr Verkehr in Richtung Alpen zu erwarten. Auch wer weiter nach Österreich will, muss mit Verzögerungen rechnen. Der Rückreiseverkehr dürfte sich ab dem späten Vormittag bemerkbar machen. 
Insgesamt ist eine Staugefahr da, sie bleibe aber trotzdem „moderat“.

Auch am Sonntag ist vom Nachmittag bis frühen Abend mit Rückreisenden und Verzögerungen zu rechnen.

Winterwetter und Vollsperrungen - manchmal dauert’s einfach länger

Durch Winterwetter kann es regional zu Behinderungen kommen. So kann sich etwa durch Schnee oder Eisregen die Stausituation kurzfristig „deutlich verschärfen“, so der ADAC. Baustellen spielen derzeit eine untergeordnete Rolle, einige Dauerbaustellen bestehen jedoch weiterhin - der ADAC zählt aktuell. Auch Vollsperrungen und entsprechende Umleitungen sind ursächlich dafür, dass es mancherorts länger dauern kann. 

Der ACE und der ADAC erwarten auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):

In Österreich sind es vor allem Wintersportler, die auf dem Weg zu ihren Zielen sind oder sich auf den Heimweg machen. Darunter dürften auch viele Urlauber aus Deutschland sein, die an- oder abreisen. Auch starten und enden in einigen Bundesländern die Winterferien

Der ADAC erwartet das höchste Verkehrsaufkommen für den Samstag und Sonntag in den Vormittags- und späten Nachmittagsstunden.

Insbesondere nennt der Autoclub in Österreich die West-, Inntal- und Brennerautobahn sowie die Fernpass-Route, die Arlbergschnellstraße sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen.

Weiterhin Stauschwerpunkte auf Österreichs Autobahnen

Probleme drohen auf wichtigen Autobahnen in Österreich weiterhin durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.

Zudem sind in der Wintersaison hindurch Fahrverbote für den Ausweichverkehr am Wochenende in Kraft – so unter anderem im Bundesland Tirol. Die betroffenen Strecken und Zeiten lassen sich auf der Informationsseite des Bundeslands Tirol ansehen. Ähnliches gilt in Vorarlberg - wozu das Bundesland auch eine Seite im Netz hat.

Auch in der Schweiz sind viele Skitouristen unterwegs

Der ACE rechnet auf den Transitstrecken sowohl am Samstagvormittag als auch am Sonntagnachmittag mit moderatem Verkehr - Nadelöhr ist oftmals der Gotthardtunnnel. Auch der ADAC nennt in seiner Stauprognose als Schwerpunkte die Gotthard- die der San-Bernardino-Route, die Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. Auch die Routen Bern – Zürich – St. Margarethen und Basel – Zürich – Chur sind demzufolge staugefährdet. 

Wartezeiten an den Grenzen sind weiter möglich

Im vergangenen Frühjahr wurden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Allerdings soll der Pendel- und Reiseverkehr laut ADAC möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen seien stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge würden angehalten.

Dennoch kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) – zu Wartezeiten kommen.

Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.

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