Warum die Wärmepumpe einen Herbstputz braucht
Wenn die Blätter fallen und die Temperaturen sinken, macht der ein oder andere Klarschiff auf dem Grundstück. Höchste Zeit auch ein Gerät zu reinigen, das den Winter über besonders gefragt ist.
Vor Beginn der Heizperiode sollte die Wärmepumpe gereinigt werden, da verschmutzte Lüftungsgitter ihre Funktion beeinträchtigen können.picture alliance/dpa/dpa-tmn
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Balkonpflanzen reinbringen, Gehölze schneiden, Hecken pflanzen: Im Herbst gibt es einiges zu tun im Garten und am Haus - nicht nur rund ums Grünzeug. Wer eine Wärmepumpe hat, sollte jetzt etwa deren Außeneinheit in den Blick nehmen.
Denn laut der Verbraucherzentrale NRW kann vor allem an den Lüftungsgittern angesammeltes Laub die Leistung des Geräts beeinträchtigen. Gleiches gilt für Staub, Spinnenweben, Vogelfedern oder kleine Äste. Sie alle entfernt man am besten möglichst direkt von der Anlage - und zwar dann, wenn die Außeneinheit gerade nicht in Betrieb ist.
Kein Druck - und keine scharfen Reiniger
Sand und Pollen am Gehäuse der Anlage sollte man zudem mit einem Schwamm und mit lösungsmittelfreier Seife entfernen. Scheuermittel, Spül- oder Reinigungsmittel kommen dafür nicht infrage. Und auch Hochdruckreiniger haben nichts an der Anlage verloren - selbst wenn sie eine gründliche Reinigung versprechen. Sie können aber zu Geräteschäden führen. Das gilt übrigens auch für direkte Wasserstrahlen, so die Verbraucherzentrale NRW. Die innenliegenden Komponenten sollte man außerdem nur von Fachleuten reinigen lassen.
Sinnvoll übrigens - nicht nur im Herbst: Darauf achten, dass hochkant eingebaute Kanalgrundrohre, in die der Kondenswasserablauf der Wärmepumpe über einen Schlauch mündet, sicher abgedeckt sind. Sonst können dort nicht nur Schmutz und Blätter, sondern auch kleine Tiere hineinfallen. Um das zu verhindern, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) zu einer passenden Abdeckung mit Verbindungsstück, die die Grundleitung schließt, aber die Ableitung des Kondensats weiter zulässt.