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Muss ich das Passwort an meinem neuen Router ändern?

So richtig liebt sie keiner, manchmal nicht einmal die Hersteller, die ihre Router ab Werk mit lieblos generischen Passwörtern sichern. Was tun, um auf der sicheren Seite zu sein?

Von dpa

05.03.2026

Das artet fast in Arbeit aus: Bei einem neuen Router sollten sicherheitshalber in der Regel das Passwort für den Administrator-Zugang, das WLAN-Passwort und der Name des WLAN-Netzwerks geändert werden.picture alliance/dpa

Das artet fast in Arbeit aus: Bei einem neuen Router sollten sicherheitshalber in der Regel das Passwort für den Administrator-Zugang, das WLAN-Passwort und der Name des WLAN-Netzwerks geändert werden.picture alliance/dpa

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Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erratende - oder technisch leicht zu knackende - Passwörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern?

  • Da gibt es das Router-Passwort für den Administrator-Zugang. Es schützt die Benutzeroberfläche vor unberechtigtem Zugriff.
  • Das voreingestellte WLAN-Passwort, auch Netzwerkschlüssel genannt, regelt den Zugang zum drahtlosen Funknetzwerk.
  • Den Namen des WLAN-Netzwerks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht generisch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer potenziell nützliche Informationen sein. 

So lauten die Empfehlungen für sichere Passwörter

Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfehlung wie folgt:

  • Mindestens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser.
  • Das WLAN-Passwort sollte mindestens 20 Zeichen haben.
  • Darunter verschiedene Zeichenarten wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
  • Keine Familiennamen, Haustiernamen, Stars oder Geburtsdaten oder sonstige leicht zu erratende Dinge.
  • Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen.
  • Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Überblick und die Programme unterstützen auch beim Erstellen von starken Passwörtern. Beispiele sind „Bitwarden“, „KeePass“ oder der „iCloud Schlüsselbund“.

Umlaute und Eszett sind tabu

Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf internationalen Tastaturen unter Umständen nicht verwendet werden.

Oder sie werden bei nicht deutschsprachigen Diensten vielleicht maschinell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen.

Netzwerkname: so individuell wie unverbindlich

Den Namen des WLAN-Netzwerks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so individuell wie unverbindlich bleiben - der Name soll ja keine Rückschlüsse auf den Eigentümer des Netzwerks oder den verwendeten Router zulassen.

Wer mag, kann auch die öffentliche Anzeige des Netzwerknamens (SSID) verstecken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstellungsmöglichkeit dazu findet sich auf der Benutzeroberfläche quasi jeden Routers.

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