Panorama

Mondpreise fürs Porto? - Postkarten-Apps als Alternative

Porto für Postkarten ist in vielen Urlaubsländern teuer - wenn man überhaupt eine Post findet. Postkarten-Apps können eine Alternative sein. Manche ermöglichen den Versand sogar ohne Registrierung.

Von dpa

17.07.2026

Grüße aus dem Urlaub: Mit Postkarten-Apps lassen sich persönliche Fotos und Texte einfach gestalten und weltweit verschicken.Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Grüße aus dem Urlaub: Mit Postkarten-Apps lassen sich persönliche Fotos und Texte einfach gestalten und weltweit verschicken.Zacharie Scheurer/dpa-tmn

© Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Urlaubsgrüße kommen häufig längst per Messenger, Mail oder über die sozialen Netzwerke. Wer das nicht mag und Familie und Freunden ganz klassisch mit Gedrucktem per Post eine Freude machen will, steht gerade im Ausland oft vor zwei Problemen: keine Post zum Kaufen von Briefmarken oder ein Postkarten-Porto zu Mondpreisen - von der Möglichkeit, überhaupt eine Postkarte in einem Laden zu finden, einmal ganz abgesehen.

Von Dänemark oder Schweden nach Deutschland werden für eine Postkarte gut 6 Euro beziehungsweise knapp 4 Euro fällig. Und in vielen weiteren Ländern wie etwa Frankreich oder Spanien rufen die Postunternehmen rund 2 Euro auf. Die Kosten für die Postkarte kommen natürlich noch hinzu.

Foto auswählen, Text tippen - Druck und Versand erledigt Anbieter

Bei solchen Beträgen kann es sich dann lohnen, zu Postkarten-Apps zu greifen. Diese erlauben es, auf dem Smartphone ein eigenes Foto auszuwählen sowie Text zu tippen. Das Unternehmen hinter der App druckt das Ganze aus und verschickt die Karte per Post.

Kostenpunkt je nach App zwischen rund 2,50 und 3,50 Euro, berichtet das IT-Fachmagazin „c’t“, das fünf solcher Apps getestet hat, die sowohl für Android als auch für iOS vorliegen.

Testsieger überzeugen mit Funktionen und Datenschutz

An die Spitze setzten sich „MyPostcard.com“ (3,50 Euro je Karte) mit umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten samt Bildbearbeitung sowie „Urlaubsgruss“ („Streuwerk.com“/3,00Euro je Karte), das den Angaben zufolge sehr effektiv mit Automatiken arbeitet, Schriftgröße und Textlänge also etwa automatisch an den verfügbaren Platz anpasst.

Beide Apps ermöglichen es, dieselbe Karte an mehrere Empfänger gleichzeitig zu schicken (Serienversand) und erlauben zudem den Versand ohne Registrierung, was Nutzer ansprechen dürfte, die auf ein hohes Maß an Datenschutz achten.

Der günstigste Anbieter war sogar am schnellsten

Wer vor allem auf den Preis schaut: „SimplyCards.com“ schwächelte im Test zwar beim Funktionsumfang, ist aber mit knapp 2,50 Euro pro Karte am günstigsten und kam beim Testversand sogar am schnellsten an.

Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Wie entsteht Hagel?

Wussten Sie, dass ein Hagelkorn innen wie eine Zwiebel aussieht? Wie groß war wohl das größte Hagelkorn, das je zur Erde fiel? Die Antworten finden Sie hier.

Panorama

zur Merkliste

So berechnet sich der Urlaubsanspruch im Minijob

Auch im Minijob gilt ein gesetzlicher Anspruch auf Erholungsurlaub. Wie sich die genaue Anzahl der Urlaubstage je nach Arbeitszeit berechnet, erklärt die Minijob-Zentrale.