Krampfadern und Hitze: 7 Tipps für Sommertage
Krampfadern haben oft schwere Beine und Schwellungen in Gepäck - insbesondere an warmen Tagen. Was dann eine Wohltat ist? Den Kompressionsstrümpfen einen kurzen Ausflug ins TK-Fach gönnen.
Wohltuend bei schweren Beinen an heißen Tagen: eine kühlende Dusche. picture alliance / dpa-tmn
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Wer aufgrund von Krampfadern Venenprobleme hat, fragt sich: Wie komme ich mit meinen schweren Beinen besser durch heiße Tage? Der Gefäßchirurg Siamak Pourhassan, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin ist, hat diese 7 Tipps:
- Tipp 1: Beine kalt abduschen. Dabei den Wasserstrahl immer von den Füßen aufwärts Richtung Herz halten, damit die Gefäße sich zusammenziehen - Stichwort: Kneippsche Güsse.
- Tipp 2: Bewegung. So kann man beispielsweise die Füße von den Fersen auf die Zehenspitzen wippen oder kurze Spaziergänge einlegen. Beides fördert den Blutrückfluss, das kann Schwellungen entgegenwirken.
- Tipp 3: Füße hochlegen. Zwischendurch immer mal wieder die Beine hochzulagern unterstützt das Abfließen des Blutes.
- Tipp 4: Viel trinken. Pro Tag sollten es mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee sein. Das sorgt dafür, dass das Blut flüssig bleibt und die Gefäße entlastet werden.
- Tipp 5: Leichte Kost essen. Mit gemüsereichen Mahlzeiten sorgt man dafür, dass der Körper nicht unnötig belastet wird.
- Tipp 6: Kompressionsstrümpfe tragen. Am besten greift man zu Sommer-Varianten, die etwa aus Funktionsfasern bestehen. Ihr Vorteil: Sie leiten den Schweiß von der Haut weg und speichern ihn im Faserinneren. Die anschließende Verdunstung sorgt für einen Kühleffekt auf der Haut. Erfrischender Tipp: Kompressionsstrümpfe vor dem Anziehen für fünf bis zehn Minuten in den Kühlschrank oder in einem Plastikbeutel verpackt kurz ins Gefrierfach legen.
- Tipp 7: Wassertrick nutzen. Leitungswasser in eine kleine Sprühflasche füllen und unterwegs die Strümpfe direkt am Bein besprühen.
Erfrischung zum Anziehen: Kompressionsstrümpfe kann man vor dem Tragen in den Kühlschrank legen. Franziska Gabbert/dpa-tmn
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