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Frühling im Garten: 4 Tipps für einen gelungenen Start

Frühjahrsputz im Garten: Jetzt wird der Boden fit gemacht und Beete vorbereitet. Welche Tricks helfen, damit Gemüse, Rasen und Co. gesund durchstarten.

Von dpa

10.04.2026

Frühlingserwachen: Was gibt es im April im Garten zu tun?Christin Klose/dpa-tmn

Frühlingserwachen: Was gibt es im April im Garten zu tun?Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Im April geht es im Garten so richtig los: Zeit, den Boden auf Vordermann zu bringen, die Beete für die Aussaat vorzubereiten und den Rasen fit zu machen. Wer rechtzeitig aktiv wird, legt den Grundstein für gesundes Wachstum und eine erfolgreiche Saison. Die DIY Academy zeigt, welche Arbeiten im April den Garten optimal vorbereiten.

1. Boden lockern

Nach dem Winter ist der Boden oft verdichtet. Statt umzugraben, sollte die Erde vorsichtig mit Harke oder Grabegabel gelockert werden. So bleibt die natürliche Struktur erhalten. Lockerer Boden fördert stabile Wurzeln, kräftiges Wachstum und erleichtert gleichzeitig die Pflege.

2. Boden mulchen

Mulchen ist im Frühjahr Grundvoraussetzung für einen gesunden Boden. Mulch hält die Feuchtigkeit, bremst Unkraut und liefert wertvolle Nährstoffe. Geeignet ist zum Beispiel eine Schicht aus organischem Material wie Laub, Rasenschnitt oder Rindenmulch. Achtung: Mulch sollte dabei nie direkt an den Stämmen oder Wurzeln der Pflanzen angehäuft werden, um Fäulnis und Krankheiten zu verhindern.

3. Säen und Pflanzen

Kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika oder Chili kann man jetzt auf der Fensterbank vorziehen. Auch Zucchini und Bohnen dürfen laut Nabu Berlin noch nichts ins Freiland. Erst wenn keine Fröste mehr drohen, können die Wärmeliebhaber ausgepflanzt werden. 

Robuste Sorten wie Radieschen und Spinat können ins Beet. Auch Steckzwiebeln kommen jetzt in die Erde, sofern der Boden frostfrei und gut abgetrocknet ist. Zuvor sollte man das Gemüsebeet aufbereiten: Unkraut entfernen, Erde lockern und Kompost als natürlichen Dünger einarbeiten.

4. Rasen mähen

Sobald der Rasen wieder wächst, ist der erste Schnitt fällig. Die Zeitschrift „Ökotest“ empfiehlt, die Halme nicht zu kurz zu schneiden, drei bis vier Zentimeter sind ideal. Bei Bedarf kann im April auch vertikutiert werden, um Moos und Rasenfilz zu entfernen.

Kahle Stellen lassen sich gut nachsäen, sobald der Rasen wieder regelmäßig gemäht wird. Wichtig: Erst ab etwa zehn Grad Bodentemperatur keimen die Samen. Mit dem Düngen besser warten, bis die neuen Halme sichtbar wachsen.

Boden nach dem Winter vorsichtig lockern – für gesunde Wurzeln und kräftige Pflanzen.Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Boden nach dem Winter vorsichtig lockern – für gesunde Wurzeln und kräftige Pflanzen.Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Rindenmulch schützt vor Trockenheit, bremst Unkraut und stärkt den Boden.Christin Klose/dpa-tmn

Rindenmulch schützt vor Trockenheit, bremst Unkraut und stärkt den Boden.Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Tomaten kommen erst nach draußen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind.Andrea Warnecke/dpa-tmn

Tomaten kommen erst nach draußen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind.Andrea Warnecke/dpa-tmn

© Andrea Warnecke/dpa-tmn

Der Rasen wird zum ersten Mal gemäht, sobald das Gras wieder sichtbar wächst.Benjamin Nolte/dpa-tmn

Der Rasen wird zum ersten Mal gemäht, sobald das Gras wieder sichtbar wächst.Benjamin Nolte/dpa-tmn

© Benjamin Nolte/dpa-tmn

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