Panorama

„Eat Pray Bark“ in mehr als 50 Ländern in Top Ten

Rúrík Gíslason spielt einen Hundetrainer, Alexandra Maria Lara eine Politikerin: Weltweit klicken Millionen die in den Alpen spielende Hundekomödie. Ein Hai-Thriller ist aber weit erfolgreicher.

Von dpa

15.04.2026

Rúrik Gíslason (v.l.n.r.), Kerim Waller, Anna Herrmann, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow und Doga Gürer in einer Szene des Films „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“.Stephan Rabold/Netflix/dpa

Rúrik Gíslason (v.l.n.r.), Kerim Waller, Anna Herrmann, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow und Doga Gürer in einer Szene des Films „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“.Stephan Rabold/Netflix/dpa

© Stephan Rabold/Netflix/dpa

Die deutsche Komödie „Eat Pray Bark“ hat es in den weltweiten Netflix-Wochencharts jetzt sogar auf Platz eins der nicht englischsprachigen Filme geschafft. Ein anderer Tier-Spielfilm ist aber vergangene Woche weit erfolgreicher gewesen bei Netflix, kam auf rund sechsmal so viele Abrufe.

Weitere 6,3 Millionen Aufrufe zählte Netflix für „Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten“ zwischen dem 6. und 12. April. Insgesamt erzielte der Film laut Netflix seit dem Start am 1. April schon 13,3 Millionen Abrufe. 

In dem Film begeben sich fünf Herrchen und Frauchen aus München mit ihren Hunden in ein Trainingscamp in den Tiroler Alpen. Unter anderem spielen Alexandra Maria Lara und Devid Striesow mit. Ex-Fußballprofi Rúrík Gíslason hat seine erste größere Schauspielrolle als ominöser Hundetrainer.

In 53 Ländern landete „Eat Pray Bark“ in den Top Ten der Filme, wie Netflix mitteilte. Darunter waren Mexiko, Italien und Portugal.

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Der Titel „Eat Pray Bark“ erinnert an die Bestsellerverfilmung „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts auf Selbstfindungstrip – nur dass „Liebe“ durch „Bellen“ (bark) ersetzt worden ist. 

Böse Haie statt süßer Hunde werden weit mehr geklickt

Ein Tier-Horrorfilm ist in den letzten Tagen weit populärer gewesen bei Netflix als die Komödie mit den süßen Hunden. Rund 37,7 Millionen Abrufe sammelte der Thriller „Thrash“, und das in gerade mal drei Tagen (seit dem Start am 10. April bis Sonntag, 12. April).

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Inhaltlich setzt „Thrash“ auf ein bekanntes Horrorfilmrezept: Haie. Ein gewaltiger Sturm setzt eine Küstenstadt unter Wasser, die „blutrünstigen“ Haie gelangen in die Straßen. Sie können auf Menschenjagd gehen. 

Der Film mit Phoebe Dynevor, Whitney Peak und Djimon Hounsou stammt vom norwegischen Filmemacher Timmy Wirkola, der in der Nazi-Zombie-Komödie „Dead Snow“ einst untote SS-Männer in den Bergen auf Medizinstudenten losließ. Er führte auch Regie beim Fantasyfilm „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“.

Ursprünglich unter dem Titel „Beneath the Storm“ von Sony Pictures angekündigt, wurde Wirkolas neuer Film in „Shiver“ umbenannt und schließlich an Netflix verkauft und dort als „Thrash“ zum Streamen veröffentlicht statt ins Kino gebracht.

Hai-Hype von Ägypten bis Zypern

Der aktuelle Hype um das Werk, das in 82 Ländern Nummer-eins-Film war in der vergangenen Woche (darunter die USA, Kanada, Thailand, Indonesien, Ägypten, Zypern, Frankreich, die Schweiz, Österreich und Deutschland) könnte rasch vorbeigehen. Der Film bekommt nämlich kaum gute Kritiken. 

Viele machen sich wortspielerisch über den Titel lustig, nennen „Thrash“ (Verdreschen) schlicht „trash“ (Müll).

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