Chrome-Update nötig - viele Schwachstellen mit hohem Risiko
Google schließt zahlreiche riskante Sicherheitslücken in Chrome. Wer den Browser nutzt, sollte ihn jetzt dringend aktualisieren.
Kurz updaten, viel Ärger sparen: Wer Chrome auf Windows, Mac oder Linux nutzt, sollte schnell aktualisieren – es gibt bereits sichere Versionen.Nico Tapia/dpa-tmn
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Google hat in der Desktop-Version von Chrome mehr als zwei Dutzend Sicherheitslücken behoben, die überwiegend mit einem hohen Risiko eingestuft worden sind. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin.
In dem Sicherheitshinweis werden insgesamt 26 Schwachstellen aufgeführt. Diese könne ein Angreifer ausnutzen, um nicht näher definierte Angriffe zu starten, „darunter möglicherweise Codeausführung, Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen, Denial-of-Service, Offenlegung von Informationen und Datenmanipulation“, heißt es dort weiter.
Sichere Versionen stehen zur Installation bereit
Wer Chrome auf Windows-, Mac- oder Linux-Rechnern nutzt, sollte ihn deshalb schnellstmöglich aktualisieren. Denn Google hat bereits sichere Browser-Versionen zum Download bereitgestellt.
Die sicheren Versionen des Chrome-Browsers tragen folgende Nummern:
- 146.0.7680.153/154 für MacOS und Windows
- 146.0.7680.153 für Linux
Automatisch, händisch - oder über die Microsoft-Store-App
Ob sich Chrome schon automatisch aktualisiert hat, kann man im Einstellungsmenü unter „Hilfe/Über Google Chrome“ nachvollziehen.
Geht dies nicht, können Nutzerinnern und Nutzer von Windows 10 und 11 auch versuchen, das Programm über den Microsoft Store zu aktualisieren. Das ist zum Beispiel dann der Weg, wenn man ein Programm über die Store-App installiert hat.
Updates für andere Browser auf Chrome-Basis folgen
Auch für weitere Browser, die auf Chrome basieren, sind Sicherheitsupdates zu erwarten - darunter etwa Opera oder Brave.
Den Update-Reigen eröffnet hat bereits Microsoft mit dem Edge-Browser: 146.0.3856.72 lautet hier die Nummer der sicheren Version.
Aktualisierungen lassen sich bei den Browsern oft anstoßen, indem man im Menü den Punkt „Über“ aufruft.