Zuwanderungsplus in Berlin bricht deutlich ein
Berlin wächst weiter, doch der Zuzug an Menschen nimmt deutlich ab. Insbesondere deutsche Bürger verließen zuletzt vermehrt die Stadt. In Brandenburg gibt es weiter Zuzug.
Der Wanderungsgewinn nahm in Berlin zuletzt ab. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa
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Der Zuwanderungsgewinn ist in Berlin im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Zwar zogen erneut mehr Menschen in die Bundeshauptstadt, als von ihr wegzogen. Doch der Netto-Zuzug belief sich lediglich auf knapp 20.000 Personen und brach damit im Vergleich zu 2024 um rund 27 Prozent ein, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. 177.000 Zuzügen standen etwa 157.000 Fortzüge gegenüber.
Insgesamt zog es rund 57.000 Deutsche und 120.000 Ausländer nach Berlin. Dagegen verließen etwa 78.000 Deutsche und 80.000 Ausländer die Stadt. Insgesamt entspricht dies einem Wanderungsverlust bei deutschen Staatsangehörigen von über 20.000 Personen, erklärte ein Sprecher der Behörde.
Vor allem Berlins direkter Nachbar Brandenburg profitiert von der Zuwanderung aus der Bundeshauptstadt. Rund 31.000 Menschen zogen von Berlin nach Brandenburg, während es fast 19.000 Bürger in die entgegengesetzte Richtung zog.
Auch Brandenburg verzeichnete im vergangenen Jahr in der Summe einen Wanderungszugewinn. 2025 registrierte Brandenburg circa 82.000 Zuzüge und etwa 66.000 Fortzüge, wie das Amt für Statistik mitteilte. Der Netto-Zugewinn von 16.000 Menschen fiel damit geringer aus als im Jahr 2024 mit fast 23.000 Personen. Das lag laut den Statistikern an einem Minus bei den Zuzügen während die Zahl der Fortzüge stieg.