„Wir denken an dich“: Wolfsburg reagiert auf Eriksen-Drama
Fünf Jahre nach der EM 2021 ist der Däne Christian Eriksen erneut auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Sein Verein VfL Wolfsburg reagiert sofort.
Christian Eriksen im Trikot des VfL Wolfsburg.Swen Pförtner/dpa
© Swen Pförtner/dpa
Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat in den sozialen Netzwerken auf den erneuten Zusammenbruch seines bekanntesten Spielers Christian Eriksen reagiert. „Wir denken an dich, Christian“, schrieben die „Wölfe“ auf ihrem X-Account. „Wir stehen in engem Austausch mit dem dänischen Fußballverband und verfolgen die weitere Entwicklung. Alles Gute und eine schnelle Genesung, Christian.“
Wir denken an dich, Christian.
— VfL Wolfsburg (@VfL_Wolfsburg) June 7, 2026
Das heutige Länderspiel zwischen Dänemark und der Ukraine musste nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen abgebrochen werden.
Nach Angaben des dänischen Fußballverbands ist Christian bei Bewusstsein und den Umständen entsprechend wohlauf. Er… pic.twitter.com/tpMa4vkkie
Der 34 Jahre alte Eriksen war zuvor in der 65. Minute des Länderspiels zwischen Dänemark und der Ukraine auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Der Vorfall erinnerte an den Herzstillstand und die Wiederbelebung des dänischen Rekordnationalspielers beim EM-Spiel 2021 gegen Finnland in Kopenhagen. Diesmal gab der dänische Verband DBU jedoch zeitnah eine erste Entwarnung.
Herzschrittmacher funktionierte
„Christian geht es gut. Er hat das Spielfeld aus eigener Kraft verlassen. Soweit ich das beurteilen kann, funktioniert der Herzschrittmacher einwandfrei“, wird der dänische Teamarzt Morten Boesen in einer ersten Mitteilung zitiert.
Die Wolfsburger hatten den früheren Spieler von Manchester United und Inter Mailand zu Beginn der abgelaufenen Saison verpflichtet. Trotz dieser prominenten Verstärkung stieg der VfL zum ersten Mal in seiner Geschichte aus der Fußball-Bundesliga ab. Eigentlich wollte Eriksen in den kommenden Tagen entscheiden, ob er auch in der zweiten Liga für den Volkswagen-Club spielen will oder den Verein nach dem Abstieg verlässt.