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Wieder Zwischenfall mit Ausflugsschiff auf der Müritz

Die „Mecklenburg“ bleibt mit einem technischen Defekt auf der Müritz liegen und muss abgeschleppt werden. Es ist nicht der erste Zwischenfall.

Von dpa

26.10.2026

Die 15 Passagiere des havarierten Ausflugsschiffs wurden nach Röbel gebracht. (Archivbild)Bernd Wüstneck/Zentralbild/dpa

Die 15 Passagiere des havarierten Ausflugsschiffs wurden nach Röbel gebracht. (Archivbild)Bernd Wüstneck/Zentralbild/dpa

© Bernd Wüstneck/Zentralbild/dpa

Zum zweiten Mal binnen eines Monats hat es auf der Müritz einen Zwischenfall mit einem Ausflugsdampfer gegeben. Am Samstagmittag trieb ein Passagierschiff manövrierunfähig auf der Binnenmüritz, wie die Wasserschutzpolizei am Montag mitteilte. An Bord waren demnach 15 Fahrgäste und drei Besatzungsmitglieder.

Ein sicheres, längeres Ankern wäre aufgrund des starken Südwindes problematisch gewesen, so die Wasserschutzpolizei. „Es bestand die Gefahr des weiteren Vertreibens und des Aufgrundlaufens.“ Deshalb sei ein weiteres Ausflugsschiff der Weißen Flotte hinausgefahren und habe den Havaristen an einen geschützten Anlegesteg geschleppt.

Dort seien die Passagiere umgestiegen und von dem zweiten Ausflugsschiff in den Hafen Röbel gebracht worden. „Im Verlauf des Einsatzes wurden keine Personen verletzt, weitere Sachschäden sind nicht entstanden“, berichteten die Beamten.

Anfang Oktober auf Grund gelaufen

Nach Angaben der Weißen Flotte Müritz handelte es sich bei dem havarierten Schiff um die „Mecklenburg“. Trotz regelmäßiger Überprüfungen sei eine Schweißnaht infolge von Materialermüdung gebrochen, sagte Geschäftsführer Matthias Klatt der Deutschen Presse-Agentur. Der Schaden sei bereits in einer Werft behoben worden und die „Mecklenburg“ wieder im Einsatz.

Die „Mecklenburg“ hatte bereits Anfang Oktober für Schlagzeilen gesorgt. Nach damaligen Angaben der Wasserschutzpolizei war das Schiff im Bereich der Halbinsel „Großer Schwerin“ im Flachwasser auf Grund gelaufen. Die 20 Fahrgäste wurden von Feuerwehr und Wasserwacht an Land gebracht. Die „Mecklenburg“ musste den Angaben zufolge freigeschleppt werden. Die Ursache für den damaligen Zwischenfall ist noch nicht restlos geklärt, wie Klatt sagte.