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Fall Kompany: Lustrinelli und Leitl raten zu Pausen

Der Zusammenbruch von Vincent Kompany beschäftigt auch Union-Coach Mauro Lustrinelli und Hertha-Trainer Stefan Leitl. Beide mahnen zu mehr bewussten Auszeiten im hektischen Fußballgeschäft.

Von dpa

26.10.2026

Union-Coach Mauro Lustrinelli achtet in seinem Traineralltag bewusst auf Erholungspausen. (Archivbild)Julius Frick/dpa

Union-Coach Mauro Lustrinelli achtet in seinem Traineralltag bewusst auf Erholungspausen. (Archivbild)Julius Frick/dpa

© Julius Frick/dpa

Union Berlins Trainer Mauro Lustrinelli hat angesichts des Falls Vincent Kompany auf die hohe Belastung im Profifußball hingewiesen und die Bedeutung regelmäßiger Auszeiten betont. „Wir sind in einem Business, in einem Leistungssport, wo du täglich immer im Zentrum bist. Es ist wichtig, die nötige Ruhe und das Gleichgewicht zu finden“, sagte der Bundesliga-Trainer. 

Er selbst achte darauf, sich im hektischen Fußballgeschäft bewusst Pausen zu nehmen. „Manchmal brauche ich zehn Minuten, eine halbe Stunde, zwei Stunden“, sagte Lustrinelli. Entscheidend sei es, diese Auszeiten zu nutzen, um die eigene Balance wiederzufinden. Mit Blick auf Kompany ergänzte der Union-Coach: „Das ist ein Signal. Manchmal braucht man die Pause.“

Nach seinem Zusammenbruch am Freitag muss Bayern-Trainer Vincent Kompany pausieren. Er fehlt dem deutschen Fußball-Rekordmeister mehrere Wochen. Ob eine Infektion die Ursache war, ist noch offen. Bis zu seiner Rückkehr übernimmt Aaron Danks die Betreuung des Teams an der Seitenlinie. „Wir vermissen ihn“, sagte Lustrinelli. 

Hertha-Coach Leitl: „Ein Fulltime-Job“

Auch Hertha-Trainer Stefan Leitl sendete beste Genesungswünsche nach München. „Grundsätzlich ist es schon so, dass dieser Job viel abverlangt und dass du ein gutes Set-up rundherum brauchst, um in Regenerationsphasen zu kommen. Es ist ja nicht damit getan, dass du um 7.30 Uhr beginnst und um 12.30 Uhr ist das Training aus und du gehst nach Hause. Es ist ja schon ein Fulltime-Job“, berichtete der Coach des Zweitliga-Tabellenführers. Die psychische Komponente sei extrem. 

Der 49-Jährige nahm sich auch selbst in die Pflicht, mehr auf das eigene Wohlbefinden zu achten. „Wir Trainer sind halt auch Egos und gucken nicht so sehr auf uns. Deswegen ist es schon wichtig, mal eine Stunde eher nach Hause zu gehen“, befand der gebürtige Münchner.

Herthas Trainer Stefan LeitlFrank Molter/dpa

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© Frank Molter/dpa

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