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Wie die Bundeswehr im Weltraum präsenter werden soll

Frühwarnung, Aufklärung, Kommunikation: Die Bundeswehr plant neue Satellitenkonstellationen. Was der Verteidigungsminister dazu sagt - und welche Rolle der Bremer Konzern OHB dabei spielen könnte.

Von dpa

14.07.2026

Pistorius macht bei seiner Sommerreise Stopp beim Bremer Raumfahrtkonzern OHB. (Archivfoto)Michael Kappeler/dpa

Pistorius macht bei seiner Sommerreise Stopp beim Bremer Raumfahrtkonzern OHB. (Archivfoto)Michael Kappeler/dpa

© Michael Kappeler/dpa

Die Bundeswehr soll mit neuen Satellitenkonstellationen ihre militärische Präsenz im Weltraum ausbauen. „Wir brauchen die Fähigkeit zur Frühwarnung, zur Aufklärung, zur Detektion, zur Kommunikation im Weltall“, betonte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei einem Besuch des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB. „Daher planen wir die Beschaffung von Satellitenkonstellationen.“

Dabei setze das Ministerium auch auf die Expertise von OHB, sagte Pistorius. Entscheidend sei, dass die Preise für die Satellitenkonstellationen nicht durch die Decke gingen und Lieferzeiten eingehalten würden. „Wir können uns in diesen Zeiten keine Verzögerungen erlauben“, erklärte der Minister.

Eine wichtige Rolle könnte noch die Kooperation von OHB und dem Rüstungskonzern Rheinmetall spielen. Sie gründeten Mitte Juni das Gemeinschaftsunternehmen OHB Rheinmetall Space Networks GmbH mit Sitz in Bremen, um sich für das künftige militärische Satellitenkommunikationssystem der Bundeswehr zu bewerben. 

Das System „SatComBw 4“ soll Soldaten, Fahrzeuge, Plattformen und Drohnen vernetzen und Sprache, Daten und Echtzeitinformationen über alle Führungsebenen sicher übertragen.

Der Konzern übernimmt zunehmend militärische Aufträge. (Archivfoto)Sina Schuldt/dpa

Der Konzern übernimmt zunehmend militärische Aufträge. (Archivfoto)Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

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