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Vierte Niederlage in Serie: Magdeburg verliert in Elversberg

Magdeburg hält in Elversberg lange die Null, verpasst aber einen eigenen Treffer. So reicht den Gastgebern ein Tor zum Sieg und der FCM bleibt zum vierten Mal in Folge ohne Punkt.

Von Malte Zander, dpa

06.03.2026

Dominik Reimann konnte trotz starker Leistung die Niederlage nicht verhindern.Uwe Anspach/dpa

Dominik Reimann konnte trotz starker Leistung die Niederlage nicht verhindern.Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Der 1. FC Magdeburg taumelt in der 2. Bundesliga dem Abstieg entgegen. Vor 8.652 Zuschauern unterlagen die Elbestädter bei der SV Elversberg mit 0:1 (0:0). Lukasz Poreba (85.) erzielte den Treffer für die Gastgeber. Magdeburg bleibt nach der vierten Pleite in Serie bei 23 Punkten stehen und läuft Gefahr, im Kampf um den Klassenerhalt den Anschluss zu verlieren. 

„Heute hatten wir nicht die Qualität, hinten die Null zu halten und vorn ein Tor zu machen. Ich glaube, in der ersten Halbzeit müssen wir ein, vielleicht zwei Tore machen, aber am Ende haben die die bessere Qualität“, ärgerte sich FCM-Profi Marcus Mathisen nach Abpfiff.

Bei den Gästen ersetzten Darius Stalmach und Mathisen die gelbgesperrten Falko Michel und Tobias Müller. Die Gastgeber attackierten Magdeburg früh, blieben vor dem Tor aber harmlos. Magdeburg stand ohne Ball ungewohnt tief, ließ Elversberg bis zur Mittellinie unbehelligt. So beherrschten die Gastgeber die Partie, ohne große Gefahr zu versprühen. 

Magdeburg verpasst einen Treffer

Kurz nachdem Elversbergs David Mokwa an einer Eingabe vorbeigerutscht war (21.), verunglückte Mateusz Zukowski auf der Gegenseite eine Abnahme aus elf Metern - den harmlosen Ball nahm Torwart Nicolas Kristof auf (22.). Beide Teams taten sich im Angriff schwer. Magdeburg ging bei den Pässen in die Spitze oft hohes Risiko, belohnte sich aber zu selten mit Abschlüssen - Stalmachs Kopfball parierte Kristof (35.).

Beim FCM ersetzte dann Lubambo Musonda den verletzten Laurin Ulrich. Vor der Pause war der FCM zunehmend offensiver geworden, nun schafften es die Gäste nicht mehr, sich Freiräume zu erarbeiten. Elversberg tat mehr fürs Spiel als in der ersten Hälfte, gefährlicher wurden die Gastgeber allerdings lange nicht - Magdeburg hatte die besseren Gelegenheiten, machte jedoch zu wenig daraus.

Elversberger Dauerdruck belohnt

Allerdings kamen die Elbestädter jetzt nur noch selten zu Entlastungsangriffen, verloren die Bälle häufig zu früh und sahen sich längeren Phasen ohne Ballbesitz ausgesetzt. Dazu kam die SVE immer wieder zu Ecken - am Ende in Summe elf -, die der Magdeburger Verteidigung alles an Konzentration abverlangten. Der FCM kam nicht mehr in Kontersituationen. So traf Elversberg schließlich doch noch zur Führung (85.) - und zum Sieg.

Baris Atik trieb seine Mitspieler unermüdlich an, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.Uwe Anspach/dpa

Baris Atik trieb seine Mitspieler unermüdlich an, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.Uwe Anspach/dpa

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Rund 600 Magdeburger Fans waren ins Saarland gereistUwe Anspach/dpa

Rund 600 Magdeburger Fans waren ins Saarland gereistUwe Anspach/dpa

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