„Unfassbares Spiel“ : Hertha BSC gewinnt bei Spektakel
Hertha BSC ist bislang die Mannschaft der Saison in der zweiten Liga. In Braunschweig lässt sie sich auch von einem 0:2-Rückstand nicht aufhalten. Und sie trifft sogar aus 40 Metern das Tor.
Berliner Jubel in Braunschweig. Nach einem 0:2-Rückstand siegte die Hertha noch mit 5:3.Swen Pförtner/dpa
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Zwölf Spieler sind weg. Rund 30 Millionen Euro wurden eingenommen. Aber seit Hertha BSC in diesem Sommer personell zerrupft wurde, ist die Mannschaft in der 2. Fußball-Bundesliga nicht zu stoppen. Nach zwei Siegen zum Auftakt gewannen die Berliner auch ein spektakuläres Spiel bei Eintracht Braunschweig mit 5:3 (2:2) - und das nach einem 0:2-Rückstand. Bei der Hertha läuft es aktuell so gut, dass der überragende Josip Brekalo kurz vor der Pause sogar aus rund 40 Metern Torentfernung traf.
„Das war ein unfassbares Spiel“, sagte Trainer Stefan Leitl bei Sky. „Da war alles drin, was man sehen will und was speziell ich von meiner Mannschaft sehen will. Der Glaube war immer da. Speziell die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit waren unfassbar von den Jungs. Ein hochverdienter Sieg!“
Die Hertha gewinnt in Braunschweig mit 5:3! 🔥
— Sky Sport (@SkySportDE) August 28, 2026
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Vor 21.883 Zuschauern gingen die Braunschweiger durch Yann Sturm (10. Minute) früh in Führung. Kevin Ehlers (33.) nutzte danach nur eine von mehreren guten Eintracht-Chancen zum 2:0.
Kurz vor der Pause schlug die Hertha aber innerhalb von fünf Minuten zurück: Zunächst gelang Jon Dagur Thorsteinsson (44.) der Anschlusstreffer. Dann traf Josip Brekalo aus knapp 40 Metern Torentfernung nach einem schweren Patzer des gegnerischen Verteidigers Mehmet Aydin. Dieser Szene ging jedoch ein Berliner Foul im Braunschweiger Strafraum voraus.
Elfmeter nach VAR-Einsatz
In der zweiten Halbzeit waren die Berliner nicht mehr zu halten. Ehlers schoss diesmal ein Eigentor (53.). Brekalo verwandelte einen Foulelfmeter (69.), der nach Einsatz des Videobeweises verhängt worden war. Das 5:2 erzielte
Oluwaseun Adewumi (87.). Jan Urbich gelang noch ein Braunschweiger Ehrentreffer (88.).
Der Sieg der Hertha war aufgrund der besseren Spielanlage und der großen Offensivqualität verdient. Braunschweig begann stark, leistete sich aber zu viele Fehler. „Wir verhalten uns nach der Führung außerordentlich dämlich“, schimpfte Eintracht-Trainer Lars Kornetka.
In der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber nur noch eine gute Chance, als Lino Tempelmann das 3:3 verpasste (60.). Wenige Minuten später verursachte der Mittelfeldspieler den Foulelfmeter zum 2:4. Mit diesem Ergebnis (2:4) hatte die Eintracht bereits am vergangenen Sonntag gegen Herthas Stadtrivalen Union Berlin verloren - auch das nach 1:0- und 2:1-Führungen.
Im Kopfballduell: Sebastian Grönning von Hertha BSC und Kevin Ehlers von Eintracht Braunschweig. Swen Pförtner/dpa
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Torschütze aus knapp 40 Metern: Josip Brekalo von Hertha BSC. Swen Pförtner/dpa
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Lukas Frenkert von Eintracht Braunschweig (vorne) wird vom Berliner Julian Eitschberger bedrängt.Swen Pförtner/dpa
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