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Uneins im Bundesrat - Droht Koalitionskrach in Bremen?

Streit in Bremens Regierung: Während der Regierungschef ein neues Gesetz lobt, blockiert sein Stellvertreter – und Bremens Stimme zählt nicht. Warum das noch zum Problem werden könnte.

Von dpa

10.07.2026

Bei einer Abstimmung im Bundesrat sorgt Bremen für Aufsehen.Soeren Stache/dpa

Bei einer Abstimmung im Bundesrat sorgt Bremen für Aufsehen.Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Die Bremer Landesregierung hat im Bundesrat unterschiedlich abgestimmt. Die Stimme aus Bremen ist damit ungültig. Ein solcher Vorfall ist äußert ungewöhnlich - und oft eine Belastungsprobe für eine Koalition. 

Bei der Abstimmung ging es um das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) betonte, das Gesetz sei von außerordentlicher Bedeutung. Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) lehnte die Pläne jedoch ab. Im Bundesrat müssen Länder einheitlich abstimmen, ansonsten zählt ihre Stimme nicht. 

Am Ende beschloss der Bundesrat das neue Gesetz. Es soll für mehr Tempo bei Bauprojekten von Autobahnen, Schienen und Wasserwegen sorgen. Mehrere Verfahrens-, Planungs- und Umweltvorschriften werden geändert. Wenn Projekte etwa als besonders zentral eingeordnet werden, sollen nötige Genehmigungen schneller erteilt werden.

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