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„Überwältigende“ Nachfrage nach Wiesn-Impfung

Kampf der Wiesn-Grippe: Die Stadt München hat auf dem Oktoberfest Impfungen angeboten - und zieht nun Bilanz.

Von dpa

05.10.2026

Auf der Wiesn-Sanitätsstation der Aicher Ambulanz Union wird jetzt auch geimpft. (Archivbild) Matthias Balk/dpa

Auf der Wiesn-Sanitätsstation der Aicher Ambulanz Union wird jetzt auch geimpft. (Archivbild) Matthias Balk/dpa

© Matthias Balk/dpa

937 Menschen haben sich in diesem Jahr auf dem Münchner Oktoberfest gegen Influenza, Covid-19 oder beides impfen lassen. „Die Nachfrage war überwältigend“, teilte die Stadt mit. „Wir sind somit unserem Ziel, die Impfquote hierzulande zu erhöhen, einen Schritt näher gekommen“, sagte Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD). „Denn bezogen auf die Impfquoten liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit hinten, auch in den vulnerablen Gruppen.“

Die Impfaktion war Teil der Initiative „München impft“, die von der Stadt sowie dem LMU Klinikum und dem TUM Klinikum getragen wird. Wer Impfpass und Krankenkassenkarte dabei hatte, konnte sich montags bis freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00 bis 14.00 Uhr auf der Wiesn impfen lassen. 

Viele trotz Empfehlung nicht geimpft 

Nicht einmal jeder Dritte, dem eine Impfung empfohlen wird, sei gegen Influenza geimpft - und habe damit ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf, berichtete kürzlich Christoph Spinner, Leiter der Infektiologie am TUM-Klinikum Rechts der Isar. Der Herbst sei nicht nur Volksfest-, sondern auch Impfsaison. Denn jetzt beginne die Erkältungszeit.

In der Masse haben es Erkältungsviren leicht.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In der Masse haben es Erkältungsviren leicht.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Impfen geht jetzt auch auf der Wiesn. (Symbolbild)Robert Michael/dpa

Impfen geht jetzt auch auf der Wiesn. (Symbolbild)Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Der Infektiologe Prof. Dr. Christoph Spinner rät vor allem Risikogruppen zur Impfung. (Archivbild)Angelika Warmuth/dpa

Der Infektiologe Prof. Dr. Christoph Spinner rät vor allem Risikogruppen zur Impfung. (Archivbild)Angelika Warmuth/dpa

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