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Spritkosten: Carsharing-Anbieter Teilauto erhöht Preise

Drei bis vier Cent mehr pro Kilometer: Warum Teilauto-Kunden jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen und wie das Unternehmen die Spritkostensteigerung bewertet.

Von dpa

06.03.2026

88.000 Nutzer, 2.050 Autos – und jetzt höhere Preise: Teilauto zieht Kosequenzen aus den steigenden Spritpreisen. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

88.000 Nutzer, 2.050 Autos – und jetzt höhere Preise: Teilauto zieht Kosequenzen aus den steigenden Spritpreisen. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Das Carsharing-Unternehmen Teilauto reagiert auf die aktuell steigenden Kosten für Diesel und Benzin und erhöht die Preise für seine Kunden. „Das trifft uns sehr hart und wir kommen an die Grenzen unserer Kalkulation“, schreibt das Leipziger Unternehmen in einer Nachricht an seine Kunden. Demnach steigen die Kilometerpreise für Nutzer der Fahrzeuge um drei Cent, bei Bussen und Transportern um vier Cent. 

Es sei eine Preiserhöhung „auf Sicht“, heißt es weiter. Man beobachte die weitere Entwicklung. Der Aufschlag gelte für alle Tarife ab dem 20. April. Davor seien die Preise regulär vor vier Jahren erhöht worden. 

Rund 88.000 Kunden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Teilauto hatte gemäß eigener Jahresstatistik im März 2025 rund 88.000 registrierte Nutzer und war mit 2.050 Fahrzeugen an 980 festen Standorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertreten. In Leipzig betreibt das Unternehmen zusätzlich die Fahrzeuge des „Freefloating“-Angebots „Cityflitzer“.

Der Anstieg der Spritpreise setzt sich derzeit fort: Am Freitagmorgen kletterte der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel auf 2,109 Euro pro Liter, gut zwei Cent mehr als am Donnerstagmorgen. Super E10 kostete nach Auswertung des ADAC 2,014 Euro und war damit etwas über einen Cent mehr als 24 Stunden zuvor.