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Schulze will bei Linken und AfD nicht um Stimmen bitten

Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU) schließt aus, nach der Landtagswahl bei AfD oder Linken um Unterstützung zu werben. Welches Szenario er stattdessen zunächst für das Land erwartet.

Von dpa

08.07.2026

„Ich werde nicht zur AfD und nicht zur Linkspartei gehen und um Stimmen bitten“, sagte Sven Schulze (CDU). (Archivbild)Matthias Schrader/Pool AP/AP Photo/Matthias Schrader

„Ich werde nicht zur AfD und nicht zur Linkspartei gehen und um Stimmen bitten“, sagte Sven Schulze (CDU). (Archivbild)Matthias Schrader/Pool AP/AP Photo/Matthias Schrader

© Matthias Schrader/Pool AP/AP Photo/Matthias Schrader

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat angekündigt, sich nach der Landtagswahl nicht von den Linken und der AfD abhängig machen zu wollen. „Ich werde nicht zur AfD und nicht zur Linkspartei gehen und um Stimmen bitten“, sagte der Regierungschef in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“. „Ich werde mich nicht abhängig machen von der AfD und auch nicht von der Linkspartei“, so der CDU-Politiker.

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September statt. Nach den jüngsten Umfragen könnte die Koalition aus CDU, SPD und FDP ihre Mehrheit verlieren. Die AfD liegt deutlich vorn und strebt eine Alleinregierung an. Alternativ kommt eine CDU-geführte Minderheitsregierung in Betracht, die gegebenenfalls punktuell mit den Linken zusammenarbeiten müsste.

Auf Nachfrage, ob er im Parlament eine Wahl durch die Linke tolerieren würde, sagte Schulze in der Sendung: „Ich habe nicht vor, jetzt mich mit solchen Themen zu beschäftigen.“ Zunächst müsse man die Wahl am 6. September abwarten. Wenn es aus der Mitte heraus keine Mehrheit gebe, „dann wird es wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum erstmal keine Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt geben“.

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