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Schmitt will sich nicht von Eder in den Bus zwingen lassen

Die FDP-Spitzenkandidatin teilt ordentlich gegen Grün aus. Auch von einem Söder-Auftritt auf Instagram hält sie nicht viel.

Von dpa

18.02.2026

„Wir sagen, die Straße und das Auto ist immer noch Verkehrsträger Nummer eins in Mainz, aber auch im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz“, sagt Schmitt. (Archivbild)Michael Brandt/dpa

„Wir sagen, die Straße und das Auto ist immer noch Verkehrsträger Nummer eins in Mainz, aber auch im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz“, sagt Schmitt. (Archivbild)Michael Brandt/dpa

© Michael Brandt/dpa

Die Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen FDP für die Landtagswahl, Daniela Schmitt, hat am politischen Aschermittwoch gegen den grünen Koalitionspartner ausgeteilt. „Wir lassen uns von Frau Eder nicht in den Bus zwingen“, sagte Schmitt in Mainz mit Blick auf die grüne Mobilitäts- und Umweltministerin Katrin Eder, mit der sie am Kabinettstisch sitzt. Schmitt selbst ist Wirtschafts- und Verkehrsministerin im Land. 

„Wir sagen, die Straße und das Auto ist immer noch Verkehrsträger Nummer eins in Mainz, aber auch im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz“, betonte Schmitt weiter. Das Baustellenmanagement in Mainz, das dortige Tempo 30 und der ausbleibende Ausbau der A643 in Mainz, den die Grünen strikt ablehnten, seien katastrophal. „Alles investitions- und leistungsfeindliche Signale“, sagte Schmitt. Mit welchem Verkehrsmittel die Menschen von A nach B kämen, sei deren freiheitlich individuelle Entscheidung. 

Von Karaoke-Videos und Touren durch Berlin

Auf Bundesebene stelle sich die CDU in Vorbereitung ihres Bundesparteitags die Frage, wer zukünftig Zahnarztkosten trage und wie mit dem Recht auf Teilzeit umgegangen werde. Und die SPD ergötze sich an einem „Überbietungswettbewerb der Steuererhöhungsfantasien“.

Wenn dann noch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Flieger ein Karaoke-Video abspiele, Heidi Reichinnek (Linke) mit einem schicken Fahrzeug durch Berlin fahre und SPD-Bundeschefin Bärbel Bas von Unternehmern als meist älteren Herren in maßgeschneiderten Anzügen spreche, frage man sich, ob die politische Welt „gaga“ sei. Schmitt wirbt im Landtagswahlkampf mit dem Slogan „Lady nix Gaga“ für sich.

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