SPD-Spitzenkandidat Krach gibt Stimme ab
Hinter dem SPD-Landeschef liegt ein besonders anstrengender Wahlkampf. Aus Hannover ist er dem Ruf nach Berlin gefolgt - und hat einige Hürden zu überwinden.
Steffen Krach (SPD), Spitzenkandidat der Berliner SPD und Landesvorsitzender der SPD Berlin, gibt seine Stimme ab.Christoph Soeder/dpa
© Christoph Soeder/dpa
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ist gemeinsam mit Ehefrau Kim Krach zum Wählen gegangen. Der Landesvorsitzende der Berliner SPD gab seine Stimme am Morgen in der Werbellinsee-Grundschule in Tempelhof-Schöneberg ab.
Der 47-Jährige hatte in seiner Geburtsstadt gute Chancen auf eine Wiederwahl als Regionspräsident der Region Hannover. Doch er folgte im vorigen Sommer dem Ruf nach Berlin, um die SPD an der Macht zu halten und selbst ins Rote Rathaus einzuziehen. Seither tourte Krach, der von 2014 bis 2021 in Berlin Staatssekretär für Wissenschaft war, unermüdlich durch die Stadt, um bekannter zu werden.
Kurz vor der Wahl wurde Krach mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover konfrontiert. Sie ermittelt - wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Nachnutzung eines Klinikgeländes bei Hannover - unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsnahme in zwei Fällen und durchsuchte Büroräume und seine Wohnung in Berlin. Krach weist alle Vorwürfe zurück.
Umfragen sagen ein knappes Rennen um das Rote Rathaus voraus. In den jüngsten Erhebungen lieferten sich die Linke mit Spitzenkandidatin Elif Eralp und die CDU mit Spitzenkandidat Stefan Evers ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es folgten AfD, Grüne und die SPD. Auf dieser Grundlage wären nur noch Dreierbündnisse möglich.
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach mit Ehefrau Kim Krach. Christoph Soeder/dpa
© Christoph Soeder/dpa
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hebt seine Hand zum Gruß.Christoph Soeder/dpa
© Christoph Soeder/dpa
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach und seiner Frau Kim Krach verlassen nach der Stimmabgabe das Wahllokal.Christoph Soeder/dpa
© Christoph Soeder/dpa