WM 2026

Romario vergleicht WM-Titel mit Geburt seiner Kinder

Ex-Weltfußballer Romario blickt zurück auf den WM-Titel 1994 und die Geburt seiner Kinder. Besonders prägend für ihn: seine Tochter Ivy mit Down-Syndrom.

Von dpa

16.06.2026

Zweikampf im WM-Finale 1994: Brasiliens Stürmer Romario (l) gegen Italiens Roberto Donadoni. (Archivbild)picture alliance / dpa

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Für Brasiliens Stürmer-Ikone Romario ist der Gewinn des WM-Titels 1994 in den USA genauso schön wie die Geburt seiner Kinder. „Die Geburt eines Kindes ist etwas Außergewöhnliches, und ich habe sechs Kinder. Aber das Glücksgefühl ist ungefähr dasselbe wie an dem Tag, an dem ich den Weltmeistertitel gewonnen habe“, sagte der Weltfußballer von 1994 in einem Interview der italienischen Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“.

Geprägt hat ihn aber vor allem seine mit dem Down-Syndrom geborene Tochter. „In den letzten 20 Jahren, seit Ivy in mein Leben gekommen ist, bin ich ein sensiblerer und weniger egoistischer Mensch geworden“, sagte der 60 Jahre alte Ex-Profi. „Ich habe begonnen, Dinge wahrzunehmen, die ich früher nicht gesehen habe. Ivy hat mich zu einem besseren Menschen gemacht.“

1994 hatte Romario auf dem Weg zum 3:2-Finalsieg im Elfmeterschießen gegen Italien fünf Tore und drei Vorlagen beigesteuert, was ihn zum besten Scorer der WM machte. In Europa spielte Romario für Eindhoven, den FC Barcelona und Valencia. 

Inzwischen arbeitet er als Politiker und sitzt für den Bundesstaat Rio de Janeiro im brasilianischen Parlament.

Sein großer Moment: Romario mit dem WM-Pokal 1994. (Archivbild)picture alliance / dpa

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